Apple Aktie seit über 3 Jahren nicht gefallen

In meinen Augen ist die Apple Aktie mit 525 US Dollar (06. März 2012) ziemlich überbewertet. Die Kursziele sind noch weitaus unrealistischer mit 600 $ und 650 $. Apple ist bereits das wertvollste Unternehmen und hat die 500 Milliarden Dollar Marke an der Börse geknackt. Windows Marktanteile sind nicht mal ansatzweise in Sicht und auch Androids Benutzerzahlen etnwickeln sich stärker als die der iPhone Benutzer.

Das Wertpapiert strotzt nur so vor Erwartungen. Meiner Ansicht nach können die hauptsächlich deswegen nicht erfüllt werden, weil Apple leider Steve Jobs nicht mehr hat. So revolutionäre Produkte wie das iPhone / iPad / App- oder iTunes Store wird Apple in den nächsten 10 Jahren nicht vorstellen können. Hinzu kommt, dass die Börse mit dem NASDAQ und anderen Indizes in den Staaten auch eher nach unten zeigt.

Die letzten Jahre konnte die Apple Aktie einigen Trends wiedersetzen. Dass ein Wertpapiert über Jahre hinweg nur steigt und niemals fällt kann garnicht sein. Irgendwann kommt immer der Fall und ich denke der Zenit is so langsam überschritten. Die Apple Aktie ist im Prinzip seit über 3 Jahren nicht mehr gefallen. HÄH?

Frauen müssen gefördert werden?!

In der politischen Debatte hört man nun schon seit einigen Jahren Zeit viel über die berufliche Gleichbehandlung von Mann und Frau. Was einigen dabei verborgen bleibt, ist der unparteiische Blick.
So erscheint in meinen Augen die Vorderung nach Förderung der Frau genau diesen unverfangenen Blick zu vermissen. Deswegen ist die Debatte über die Gleichberechtigung leider häufig eine Forderung zur Bevorteilung der Frau.

Gleichberechtigung wird gefordert; dann muss man diese Pille aber auch mit Ihren Schattenseiten schlucken. Zur Gleichberechtigung gehört nämlich nicht nur die Tatsache in Sachverhalten nicht benachteiligt zu werden. Dazu gehört auch die Tatsache NICHT BEVORZUGT zu werden.
Leider vermisse ich aber die Aufrichtigkeit jener Frauen, die gesonderte Gesetze verlangen, die Frauen bewusst bevorteilten.

Meine Kritik richtet sich in erster Linie gegen Frauenqoten. Diese könnten kurzfristig wahrscheinlich sogar wirksam sein,  langfristig jedoch stehen Sie im Widerspruch zu jeglicher Gleichberechtigung. Forderungen auf Lohnangleichung bei gleicher Tätigkeit sind berechtigt und müssen durchgesetzt werden. Dabei handelt es sich aber doch klarer Weise nicht nur um ein Geschlechterproblem.  Auch Männer verdienen bei gleicher Arbeit weniger als andere Männer. Oder es gibt Manager, die sich eher rumlümmeln, aber das 4-fache Gehalt des produktivsten Mitarbeiters erhalten. Wenn ein Mitarbeiter fordert: “Mein Kollege XY verrichtet exakt die gleiche Arbeit. Ich möchte, dass mein Gehalt auf sein Niveau angehoben wird”, so darf es keine Rolle spielen wie sich die Geschlechter auf diese beiden Mitarbeiter verteilen.

Fördern wir Frauen in der IT, so ist in – sagen wir –  150 Jahren vielleicht der Mann in der Minderheit, dann müssen wir die Gesetze wieder anpassen zu Gunsten der Männer. Dann wieder hin, dann wieder zurück usw.

Die Rahmenbedingungen müssen einfach gleich bleiben. Ich möchte bewusst provozieren und meine:

Frauen dürfen ruhig mit etwas mehr Selbstwertgefühl in ein Vorstellungsgespräch gehen. Für den Betrag X sollten Sie dann einfach nicht arbeiten gehen. Natürlich liegen da einem manchmal Steine im Weg, insofern als das irgendwelche chauvinistischen Männer-Protze die Frauen über den Tisch ziehen wollen und meinen: Für das Geld X nehm ich doch lieber einen Mann. Für diese unfaire Haltung kann aber der Gesetzgeber nichts dafür oder dagegen. Ich bin der Meinung, dass der Gesetzgeber nicht die Zuständigkeit dafür besitzt zu intervenieren.
Außerdem: Vielleicht sind einfach manche Frauen einfach nur schlecht informiert, was das mögliche Gehalt angeht oder vielleicht geben sich einfach Viele mit weniger zufrieden. Das darf man zwar grundsätzlich nicht unterstellen, es in der Überlegung außer Acht zu lassen wäre jedoch fahrlässig.

Ebenso scheint mir häufig vernachlässigt zu werden, dass einige Frauen technische Berufe uninteressant finden. Wenn man Ihnen nun einen Anreiz gibt einen technischen Beruf zu ergreifen (was man über eine Quote tut), so steigt leider auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine Stelle möglicherweise durch eine weniger qualifizierte Frau besetzt wird. Das ist inakzeptabel.

Eine Frau zu bevorteilen ist übrigens nicht per Se verkehrt; oder warum sollten Männer nicht bevorzugt Steine schleppen? Da hat die Frau auf einmal dann doch wieder nichts dagegen… Ein Gesetz, dass eher die Männer die schweren Massen tragen sollten wäre jedoch lächerlich.

Grundsätzlich gilt:

  1. Jeder soll das machen, wo er Lust drauf hat.
  2. Niemand sollte etwas machen, worauf er keine Lust hat.
  3. Jeder soll die gleichen Rahmenbedingungen (politisch und personell) haben.
  4. Kommt bitte nicht mit eurer Kinderkriegen-Geschichte. Die Frau müsse ja die Schmerzen der Geburt ertragen. BLAME GOD!
  5. Im Allgemeinen (Sport, Gesellschaft, Ausweis) sollte es neben Mann und Frau auch Androgyn geben.

Liebe Frauen. Bitte fühlt euch nicht alle angesprochen. Ich weiß es gibt auch Jene,die ein ausgewogenes Verhältnis zur Gleichberechtigung (z.B. Marina Weisband) haben. Ich möchte mit meinem Text nur diejenigen Frauen ansprechen, die  total über die Stränge schlagen, nach dem Motto:

HAT DIE FRAU JAHRZENTE / JAHRHUNDERTELANG GEBLUTET, SO KANN JETZT MAL DER MANN BLUTEN

Der Gesetzgeber arbeitet per Definition ineffizient, wenn er Gesetze veranlasst, bei denen bekannt ist, dass man sie auch wieder entkräften muss oder vielleicht sogar umkehren muss. Es ist in meinen Augen ein rein gesellschaftliches Problem, dass man viel eher in der Erziehung und der Ausbildung bekämpfen kann.

Zur eigentlichen Frage: Müssen Frauen gefördert werden?

Ja natürlich, aber Männer eben auch. Nicht mehr oder weniger, sondern anders, auf die Bedürfnisse des Geschlechts zugeschnitten, sofern es denn Geschlechts-kollektive Bedürfnisse gibt.

Glaubt nicht jedem Werbeversprechen (HD+ und CI+)

Als Konsument hat man heute eine schwierige Aufgabe zu bewältigen, nämlich die der Auswahl zwischen den unzähligen Produkten der unzähligen Hersteller. Leider lässt sich der unbedarfte potentielle Käufer häufig zu sehr von Scheinberatung blenden. Zu häufig sind Verkäufer von Rhetorikern trainiert, die Einem beibringen, wie man möglichst erfolgreich Produkte verkauft. Die Argumente für ein Produkt geraten dabei i.d.R. in den Hintergrund.  Die unzähligen Anrufe und Besuche von Vertretern sind mir ein ganz großes Dorn im Auge.
Mir ist ein Fall bekannt, wo ein Mitarbeiter einer dieser Drückerkolonnen einer alten Dame oberhalb der 70 einen Vertrag beinahe aufgeschwatzt hatte, mit Breitband Internet, Telefon Flatrate und digitalem Kabel-TV. Die Dame hat keinen Computer, telefoniert kaum und hat nur einen 40cm Röhrenfernseher.Der Vertrag lag Unterschriftsreif auf Ihrem Küchentisch.

Das nur als Beispiel dafür, wie man uns versucht zu blenden oder sogar über das Ohr zu hauen. Wer heute noch im Wirtschaftsunterricht lehrt: “Die Nachfrage bestimme das Angebot“, dem kann ich nur sagen: “Öffne Deine Augen“!

Besondere Vorsicht ist geboten aktuell beim Kauf von TV-Receivern und TV-Geräten. Die Industrie scheint uns ein neues Produkt nahe legen zu wollen mit dem Vollmundigen Klang HD+ und CI+.

Der modernen Marketing-Maschinerie sieht diese Bezeichnung mal wieder total ähnlich. Die Produkte klingen einfach toll. Die sich aufdrängende Annahme das “+” bedeute einen Mehrwert, der irrt sich gewaltig. Anstatt dem Kunden Komfort zu bieten und Möglichkeiten oder neue Funktionen, werden die Funktionen und der Konsument stark beschränkt.

So soll es mit CI+ für den Betreiber möglich sein dem  Kunden / Empfänger die Erlaubnis zu entziehen, eine bestimmte Fernesehsendung aufzuzeichnen. Außerdem kann es durchaus passieren, dass man einen Film aufzeichnet, sich diesen einige Zeit später ansehen will und jener einfach verschwunden ist. Was zunächst so aussehen könnte wie eine Fehlfunktion ist absolut gewollt (vom Anbieter) und wird vermutlich in Zukunft dem Kunden als eine fantastische und erwerbenswerte Sache beschrieben. Wie wäre es damit: Sie schauen einen aufgezeichneten Film, der Werbeblock beginnt und sie können nicht vorspulen. Sie werden gezwungen sich die Produktempfehlungen anzusehen.

Wie es die Marketing Bosse schaffen wollen einen derartigen Nonsens uns schmackhaft machen zu wollen bleibt mir bislang schleierhaft. Wahrscheinlich kombiniert man es einfach mit ein paar kleinen Verbesserungen in der Bild- und Tonqualität und schon ist der Grund vorhanden in Zukunft nur noch HD+- und CI+-zertifizierte Geräte zu kaufen.

Völlig Irreführend ist da für mich die Empfehlung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie empfiehlt in folgendem Dokument einen HD-Receiver momentan eher nicht zu kaufen. Der Hintergrund dabei: Der Markt könne sich dahin entwickeln, dass man in Zukunft u.U. einen CI+ fähigen Receiver benötigt, um die bald kommenden HD-Sendungen empfangen zu können. Das verfehlt m.E. völlig den Zweck des Verbraucherschutzes, nämlich den Verbraucher zu schützen.

Man hat es schon geschafft der DVD einen unwürdigen Nachfolger zu etablieren, den beim genauen Hinsehen eigentlich niemand haben wollen kann: die Blu Ray.
Lasst uns jetzt nicht auch noch mit dem TV-Empfang auf die Schnauze fallen. Kabel BW und Kabel Deutschland haben bereits angekündigt mit auf den CI+ Zug aufzuspringen (Quelle: wikipedia).

Meine Bitte und Empfehlung: Kauft keinerlei HD+ oder CI+ fähigen Geräte sondern kauft jetzt HD-fähige Receiver und TV-Geräte.
Wenn alle an einem Strang ziehen, dann schaffen wir es vielleicht Ausnahmsweise noch einmal dem Markt zeigen zu können, dass die Nachfrage tatsächlich das Angebot bestimmt.

Zusätzliche Quellen: Heise Online

Die Verantwortung des Konsumenten

Welche Verantwortung trägt denn ein Konsument überhaupt?

Ein Konsument unterstützt automatisch die Firma, deren gekauftes Produkt und deren Philosophie. Leider ist häufig unklar, welche Ziele eine Firma oder deren Chefs verfolgen. Wer jedoch ein Produkt kauft von dem bekannt ist, dass es von Kinderhand gefertigt wurde, der entzieht sich automatisch die Berechtigung ein Widersacher von Kinderarbeit sein zu dürfen. Man wird m.E. automatisch Unterstützer von Kinderarbeit, selbst wenn man eigentlich dagegen ist.

Welche Auswirkungen hat den das Konsumverhalten überhaupt auf die die Entwicklung des Marktes? Eine Immense behaupte ich und die egalität des einzelnen wird den Massen zu Verhängnis. Produkte die zu Konditionen hergestellt oder gefertigt werden, die für ALLE beteiligten fair sind, sterben aus.  Zu sehr regiert die “Geiz ist geil” Methodik. Shame on you! Immer nur das kaufen, was am wenigsten kostet, das sind tendentiell die Schuldigen. Macht euch nichts vor: Verantwortliche in Firmen und Konzernen treffen regelmässig Entscheidungen, die zur Ausbeutung von Menschen dienen um das Produkt günstiger anbieten zu können als der Konkurrent und mehr Gewinn zu erwirtschaften.

Nur allein der Kauf eine Produktes bewirkt natürlich statistisch relativ wenig, wobei diese Zahlen dem Konsumenten kein wirklich Gefühl für die Wichtigkeit der Kaufentscheidung geben können.

Ich möchte kein Produkt kaufen, zu deren Herstellung Kinder zur Arbeit gezwungen worden. Ich möchte kein Produkt, durch das Menschen in “unmenschlichen” Umgebungen leben müssten und zu Hungerlöhnen arbeiten, die nicht genügen um sich oder seine Familie zu ernähren. Das nur als Beispiel.

Deswegen bin ich für die Einführung folgender Etiketten mit den Bedeutungen:

– Für dieses Produkt wurden Kinder zur Arbeit gezwungen.
– Für dieses Produkt mussten menschen Sterben.
– Für dieses Produkt wurden Menschen unwürdig behandelt.
– Für dieses Produkt wurden Tierversuche durchgeführt.
– Dieses Produkt gäbe es nicht ohne Gen-Forschung
– Dieses Produkt verhindert das friedfertige Zusammenleben von Menschen.

Transparenz am Markt ist unabdingbar um Kaufentscheidungen treffen zu können, die auf dem Verstand fußen. Die Transparenz ist heute sowas von NICHT gegeben. Es ist ja immer noch eine Rechentortur verschieden große Packungen in deren Preis / Menge zu vergleichen. Glücklicherweise scheint sich hier eine gewisse Transparenz durchzusetzen, aber auch nur scheinbar.

Beim Kartoffelsack zu 5 kg steht der Preis pro kg, genau so wie an dem Sack zu 2,5 kg. Ich gebe zu, das ist noch einfach rechnerisch zu vergleichen. Spätestens wenn man wissen will, ob das Produkt in der 125 g Packung günstiger ist, als das in der 384 g Packung, holt man schon am besten einen Taschenrechner heraus. Das darf nicht notwendig sein.

Man sieht: nicht einmal der Preis ist transparent, geschweige denn das dahinter stehende Produkt.
Wo sind die gewissenhaften Produzenten, die ein echtes Interesse daran haben den Kunden zufrieden zu stellen und zwar mit allen nötigen Hintergrundinformationen über das Produkt und den dazugehörigen Produktions-Rahmenbedingungen.

Von daher meine unbedingte Bitte an alle Konsumenten:

Informiert euch über Firmen und Produkte und versucht eine gescheite Grundlage zu haben um möglichst ein gescheites Urteil zu fällen und fällen zu können.
Für einen Einkauf mit gutem Gewissen, achtet auf dieses Etikett:

fairtrade
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