Breitbandinternet in Alsdorf (Glasfaser)

Erneut möchte ich berichten über meinee Aktivitäten zum Internet Breitbandausbau (Glasfaser) in Alsdorf. Mir persönlich kommt es besonders auf die Versorgung des Ortsteiles Ofden an, denn hier gibt es nur sehr schlechte DSL Verbindungen und auch Kabel (Unitymedia) bietet hier leider nichts an. Jedoch auch andere Ortschaften von Alsdorf haben noch massive Schwierigkeiten einen schnellen Anschluss an das Internet zu erhalten. Dazu habe ich einige Initiativen gegründet mit dem Ziel an der Situation nachhaltig etwas zu verändern.

  1.  Glasfaserausbau Ofden
    https://www.facebook.com/groups/503742443015426/
  2. Du bist aus Alsdorf wenn… Aufruf sich auf der Website von NetAachen zu registrieren
    https://www.facebook.com/groups/137433263064594/
  3. Kontakt der Stadt Alsdorf (Herr Stephan Müller)

    Sehr geehrter Herr Müller,

    ich habe Sie als Ansprechpartner genannt bekommen von Herrn Thomas Braune vom Breitbandbüro des Bundes (www.breitbandbuero.de). Mir ist es ein Anliegen die Situation der schlechten Internetversorgung in Alsdorf Ofden zu beenden.
    Dazu habe ich bereits sämtliche Internet Service Provider kontaktiert. Am vielversprechendsten scheint die Aussage von NetAachen zu sein, die u.U. bereit wären Glasfaseranschlüsse (FTTH) in Ofden zu verlegen, sofern das Interesse dort groß genug sei. Im Gebiet Erkelenz / Heinsberg und auch Übach Parlenberg wird solche eine Versorgung bereits ausgebaut (http://www.deutsche-glasfaser-hs.de). Auch für alle anderen Stadtteile in Alsdorf würde dies durchaus Sinn machen. In Ofden jedoch ganz besonders, weil hier die Versorgung einfach das unterste Minimum darstellt. Außerdem wird es meines Wissens ja in Ofden auch viel neu gebaut (VABW, etc). Nun möchte ich Sie als Stellvertreter der Stadt kontaktieren und fragen wie Sie zu dieser Angelegenheit stehen und ob man das Thema forcieren kann ggf. mit der Hilfe der Stadt Alsdorf. Ich wäre Ihnen für eine Antwort dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jochen Demmer

  4. Herr Fromm von www.breitbandnrw.de

    Sehr geehrter Herr Fromm,
    über Herrn Thomas Braune (www.breitbandbuero.de) habe ich Ihre Internetadresse und somit Ihre Emailadresse erhalten. In einigen Stadtteilen von Alsdorf (52477) ist die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen nicht gegeben, im Speziellen Alsdorf Ofden. Im benachbarten Erkelenz / Heinsberg werden in einem sehr attraktiven Projekt Glasfaseranschlüsse ins Haus verlegt (FTTH). Mir wäre es ein sehr wichtiges Anliegen, wenn wir diesen Ausbau auch in Gesamtgebiet Alsdorf in Gang bringen könnten. Ich habe bereits den lokalen Anbieter NetAachen kontaktiert der generelle Bereitschaft signalisiert hat. Einen Vertreter der Stadt Alsdorf (stephan.mueller@alsdorf.de) habe ich ebenfalls kontaktiert, jedoch erst kürzlich und deswegen noch ohne eine Reaktion. Was kann ich / können Sie / können wir tun, damit die Sache in Gang kommt?
    Mit freundlichen Grüßen
    Jochen Demmer

  5. Kontakt zum Breitbandbüro des Bundes

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    in Alsdorf Ofden (52477) ist der Anschluss an das Internet als miserabel

    zu betrachten.

    Ich würde gerne wissen welche Pläne es für den Breitbandausbau dieses

    Ortsteiles gibt. Was kann ich tun um den Breitbandausbau voran zu treiben.

     

    Vielen Dank
    Jochen Demmer

    Hier gab es sogar bereits eine Reaktion:

    Sehr geehrter Herr Demmer,

    vielen Dank für Ihre Nachricht vom 10. Februar 2013 an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zum Thema Breitbandausbau. Als zuständiges Kompetenzzentrum des BMWi übernimmt das Breitbandbüro des Bundes gern die Beantwortung Ihrer Fragen.

    Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement der Bürger für den Breitbandausbau. Die von Ihnen angesprochene Gründung einer Initiative ist hierbei nicht nur ein guter Weg, um den Wunsch der Bürger nach schnellen Internetanschlüssen aufzuzeigen, sondern ermöglicht darüber hinaus die Bündelung entsprechender Nachfragen. Über eine Unterschriftenaktion o. ä. kann der Bedarf an Breitbandzugängen validiert und an potenzielle Netzbetreiber und die Gemeinde herangetragen werden. In vielen Fällen ist eine tiefergehende Umfrage in Form einer Bedarfsanalyse auch Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln für den Breitbandausbau. Detaillierte Informationen und Checklisten sowie Beispielumfragen finden Sie unter https://www.zukunft-breitband.de/DE/ausbau.html. Hier werden auch weitere Informationen für einen schrittweisen Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen zur Verfügung gestellt.

    Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen der Stadt Alsdorf ist für Ihren Ortsteil derzeit kein Ausbauvorhaben geplant.

    In der Stadt Alsdorf wird die Thematik Breitbandinfrastruktur vom Fachbereich Wirtschaftsförderung und Liegenschaften koordiniert. Als zuständiger Ansprechpartner steht Ihnen dort Herr Müller für Fragen und Auskünfte gern zur Verfügung:

    Stadtverwaltung Alsdorf

    Wirtschaftsförderung und Liegenschaften

    Stephan Müller

    Hubertusstraße 17

    52477 Alsdorf

    Tel.: 02404 50-378

    Fax: 02404 57 999-378

    E-Mail: stephan.mueller@alsdorf.de

    Internet: www.alsdorf.de.

    Darüber hinaus haben alle Bundesländer Initiativen gegründet, die sich mit dem Thema Breitband auseinandersetzen. Das für Nordrhein-Westfalen zuständige Kompetenzzentrum begleitet die Entwicklung im Land, unterstützt Städte und Kommunen beim Breitbandausbau und steht für Auskünfte zu Projekten in der Region gern zur Verfügung:

    BreitbandConsulting.NRW

    Bergische Universität Wuppertal
    Rainer-Gruenter-Str. 21
    42119 Wuppertal
    Tel.: 0202 439-1038
    E-Mail: info@breitbandnrw.de

    Internet: www.breitbandnrw.de.

    Eine kurzfristige Bereitstellung von Breitbandanschlüssen ist über die Nutzung satellitengestützter Telekommunikationstechnologie möglich.

    Breitbandverbindungen über Satellit bieten schnelle Übertragungsraten und zeichnen sich durch eine hohe Verfügbarkeit aus. Eine Auflistung entsprechender Anbieter können Sie der anhängenden Übersicht des Breitbandatlas (www.breitbandatlas.de) entnehmen. Weitere allgemeine Informationen zur Satellitentechnologie finden Sie in der beigefügten Broschüre.

    Weitere Informationen zum Breitbandausbau und den verschiedenen Technologien erhalten Sie auf der Internetseite www.zukunft-breitband.de.

    Wir bedanken uns für Ihr Interesse und hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag
    Thomas Braune

Glasfaser FTTB von netaachen (7)

Im November 2009 habe ich das erste Mal über den geplanten Glasfaserausbau der Netaachen berichtet. Es hat sich viel getan und einige Bereiche Aachens sind bereits erschlossen. Die Informationspolitik und auch das Marketing des Internet Providers lässt aber für meinen Geschmack etwas zu wünschen übrig. Nicht nur hat Netcologne die Seite citynetcologne.de komplett vom Netz genommen. Wie schon in meinem letzten Beitrag vom November 2010 berichtet, scheint weder Netaachen noch Netcologne das Produkt Glasfaser vermarkten zu wollen. Multikabel ist nun der Name, auch wenn (oft) Glasfaser (FTTB) dahinter steckt. Auch die verschlechterten Produkteigenschaften habe ich in diesem Beitrag schon moniert, speziell weil man nun maximal 5 Mbit Upstream erhält und der Preis angezogen wurde.

In Sachen Ausbau scheint allerdings in Aachen die Sache wieder etwas ins Rollen zu kommen, obwohl man auf http://www.glasfasernetz-aachen.de Informations-technisch an der kurzen Schnur gehalten wird.
So hat man mir noch per Email im November 2011 attestiert, dass es derzeit im Aachener Süden (Eupener Str.) keine Pläne für den Ausbau des Glasfasernetzes gebe. Seit dem 08. Mai 2012 befindet sich doch nun in der Nähe der Vermittlungsstelle  am Soldatengässchen 2 eine Baustelle von Netaachen.

Vermittlungsstelle Baustelle
VST Baustelle Netaachen Eupener Str.

Dort wirbt man natürlich nicht mit Glasfaser, sondern mit dem Produkt Multikabel. Ich habe bereits per Email bei Netaachen angefragt. Sobald ich dort neue Informationen erhalte, werde ich sie hier kund tun.

Baustelle Eupener Str. Aachen Netaachen 01

Baustelle Eupener Str. Aachen Netaachen 03

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Edit 19.05.2012:

Wie sich im Nachhinein herausstellt gibt es keinen Ausbau in diesem Gebiet. Es handelte sich lediglich um einen Einzelfall.

Quelle Kartenmaterial: openstreetmap.org
Quelle Bilder: Jochen Demmer

Motorola Defy+

Reviews und Testberichte für das Motorola Defy+ gibt es genügend. Ich möchte hier jetzt einmal meine ganz subjektiven Erfahrungen schildern.
Im großen und ganzen bin ich zufrieden mit dem Mobilfunktelefon. Es gibt im Wesentlichen nur drei Punkte an dem Gerät, die mich stören:

1) Die Batterie / Der Akku hält maximal 2 Tage, und das auch nur wenn ich das Gerät kaum benutze und alle Sachen wie W-LAN, Bluetooth und GPS ausgeschaltet lasse. Wenn nur eine Funktion dauerhaft läuft, wenn ich viel telefoniere oder das Telefon nur halbwegs intensiv nutze, reicht die Kapazität für gut einen Arbeitstag. Unterm Strich muss ich das Gerät jede Nacht laden. Das scheint zwar bei so gut wie allen Mobiltelefonen so zu sein, aber dann hätte ich doch lieber eins genommen, das mehr Leistung hat und damit komme ich zu:

2) Die Leistung des Gerätes ist dürftig. Halbwegs selten aber regelmäßig kommt das Telefon zum Stillstand. Dann dauert es zwischen 5 und 20 Sekunden bis sich überhaupt wieder etwas tut. Das Android Marketplace ist insgesammt total ruckelig und wenig angenehm zu bedienen. So macht das Einkaufen einfach keinen Spaß.

3) Die Sprache am Gerät kann man zwar umstellen, aber leider beschränkt man sich bei der Eingabesprache mit Swype fest auf eine Sprache. Gerade heute wo im Deutschen jeden Menge englische Begriffe zum Alltag gehören ist das sehr störend. Das konnte das Symbian von Nokia sogar schon besser. Dort konnte ich eine Zweitsprache einstellen, was auch gut funktionierte.
Korrektur:
Man kann die Eingabesprache einfach umschalten, indem man die Taste “q” gedrückt hält. Wenn man häufig zwischen verschieden-sprachigen Begriffen wechselt wird das jedoch ziemlich lästig. Auch wenn man häufig englisch Begriffe in die deutsche Sprache mischt, hilft einem diese Funktion gar nicht weiter. Unbefriedigend.

Ansonsten find ich die Android Oberfläche lange nicht so schön wie die von iOS. Das nächste mal spare ich lieber etwas Geld an und hole mir ein iPhone…. Man merkt dass Apple in Puncto Design einfach einen großen Schritt voraus ist. Nicht nur das Design des Gerätes sondern auch die gesammte Oberfläche und auch die meisten Apps sind unter iOS schöner.
Eigentlich wär Swype die einzige Funktion, die ich unter iOS wirklich vermissen würde. Damit kann man wirklich genial schnell Texte eingeben.

Nachtrag vom 17. April 2012:

So langsam regt mich das Mobiltelefon richtig auf:

1) Die Kamera ist beinahe unbrauchbar. Lediglich in gut beleuchteten Umgebungen und mit dem Licht im Rücken kann man die Photos brauchen. Beinahe alles andere ist miserabel. Schlecht beleuchtete Räume oder etwas Gegenlicht lassen Bilder nahezu unbrauchbar werden.

2) Das Telefon hakt immer öfter. Surfen oder auch Stöbern im Shop machen überhaupt keinen Spaß. Hinzu kommen kleine Fehlverhalten. Wenn man in einem ungünstigen Menü aus versehen den Bildschirm zum rotieren bringt, stürtzt das Programm ab. Auch in den Home-screens laden bewegen sich nur sehr zögerlich. Im Vergleich z.B. mit dem HTC Rhyme habe ich gefühlte 30-50 % weniger Geschwindigkeit.

Alternative zu einem ISDN Anschluss

Lange Zeit setze ich schon auf einen gewöhnlichen ISDN Anschluss mit einer Hand voll Telefonnummern. Ich sehe hier jedoch folgende Probleme:

1) Der ISDN-Anschluss ist i.d.R. an den DSL-Anschluss gekoppelt. Wenn man also seinen DSL-Anbieter wechseln möchte, dann muss man auch die Rufnummern portieren. Da ist Ärger vorprogrammiert. Natürlich könnte man auch einen ISDN Anschluss separat nehmen, aber das ist teurer.

2) Viele Anbieter versprechen heute ISDN Anschlüsse, liefern aber nur gefakte ISDN Anschlüsse, die einen internen S0-Bus simulieren und extern einfach alles über VoIP abwickeln. Diese sogenannten NGN-Anschlüsse funktionieren leider nicht so, wie man es sich oft wünscht.

3) VoIP Anschlüsse bieten eine weitaus höhere Flexibilität als ISDN.

4) ISDN ist eine veralterte Technologie: Sprachqualität, Leistungsmerkmale, Flexibilität.

Als Alternative zu einem ISDN-Anschluss teste ich derzeit ein SIP-Trunk bei sipgate.de. Dort habe ich für 4,95 € einen 10er Rufnummernblock gebucht, der SIP-Trunk mit maximal 2 eingehenden Gesprächen und maximal 100 Ausgehenden ist kostenfrei. Die Gesprächsminute kostet dann innerhalb Deutschlands 1,79 cent / Minute, denn eine Flatrate gibt es in diesem Tarif nicht. Über diesen SIP-Trunk kann man dann eine VoIP Telefonanlage (z.B. asterisk) die Gespräche vermitteln lassen. Wer keine eigene Telefonanlage betreiben möchte, kann auf die TEAM-Tarife von Sipgate zurückgreifen, wo man über eine schicke grafische Oberfläche die Anlage konfigurieren kann.

Ein wesentlicher Nachteil bei VoIP sehe ich allerdings schon:
Fällt die Internet-Leitung aus, so fällt auch das Telefon aus. DSL-Leitungen sind statistisch nicht so zuverlässig wie das PSTN. Wenn man jedoch neben seinem normalen DSL-Anschluss auch noch einen UMTS-Anschluss hat, so hat man jedoch die Möglichkeit auszuweichen.

Asterisk Anruf auf Dreambox anzeigen

Hier habe ich eine Anleitung gefunden, die eingehende Anrufe auf dem Fernsehbildschirm anzeigt (Dreambox vorausgesetzt). Leider hat diese Methode nicht ganz funktioniert. Mit etwas Recherche habe ich es dann noch herausgefunden.

Man muss letztlich nur eine Zeile in der extensions.conf einfügen. Über http wird dann die Nachricht an die Dreambox übergeben. So sieht die Zeile bei mir aus:

exten   =>      123456,n,System(wget “http://dreambox.network.lan/web/message?text=Anruf fuer ${EXTEN} von ${CALLERID(NUM)} (${LONGNAME})&type=1&timeout=10”)

123456 ist die Extension, d.h. die angerufene Nummer. (${LONGNAME}) kann i.d.R. weggelassen werden. Diese Variable gibt es soweit ich weiß nur dadurch, dass ich das Skript für die Rückwärtssuche aus dem ip-phone-forum.de verwende. Den Timeout-Wert von 10 kann man noch ändern. Es gibt an, wie viele Sekunden die Nachricht auf dem Bildschirm stehen bleiben soll.