The Voice of Germany (2013) – Liveshow 4

1) Gil Ofarim – Man In The Mirror (Michael Jackson)

Bei Gil ist mir bisher noch bei keinem Titel so richtig der Funke übergesprungen. Ehrlich gesagt kann das in meinem Fall durchaus an seinem Teddybär-Look liegen. Sein Beitrag mit dem angscheinend auch mal wieder gegebenem Ratschlag das Lied zu “seinem Eigenen” zu machen, weckt leider keine positiven Assoziatonen bei mir. Es ist gut gesungen, sogar relativ stark von der Stimme her. Dennoch wollen mir seine Vorstellungen bisher nie so richtig gefallen.

2) Michael Lane – Angel (Sarah McLachlan)

Nach dem leider ziemlich verkackten Auftritt zuvor zeigt Michael wieder ein Niveau, was man zu Anfang von Ihm gewohnt war. Während er bei “Everybody Hurts” noch viel zu kurz und auch gar nicht ausreichend zur Geltung kam, hört man bei “Angel” nun wieder seine Qualitäten. Für mich war er von Anfang an ein großer Favorit.
Der Titel “Angel” war eine gute, jedoch bestimmt keine sehr gute Wahl. Die sehr hohen Töne rücken in einen Bereich seines Gesangs, die er (eventuell noch) nicht wirklich beherscht. Sie klingen etwas zu unsicher, zu dünn. Und das obwohl er eigentlich gerade gut ist in den etwas weiblicheren Tonlagen.

Fazit: Nicht zu Unrecht ist Michael weiter. Gil scheint wirklich eine enorme Fanbase zu haben. Bei Michael sehe ich aber viel ehrlichere und liebenswertere Musik. Das ist bei mir der Knackpunkt Ihn zu bevorzugen. Ich bin wahnsinnig überzeugt, welche Güte und Freude er in sich zu tragen scheint; wenngleich auch viel Schmerz dabei zu sein scheint. Diese Mischung ergibt eine starke Kombination.

3) Eva Croissant – Still (Jupiter Jones)

Sie wird mir ein bisschen zu sehr in den Himmel gelobt. Sie ist gut, wahrscheinlich auch eher sehr gut. Aber was Ihr gegenüber im TV geäußert wurde deutet schon in die Richtung, dass Sie das Zeug zum Megastar haben soll. Das hat Sie in meinen Augen aber nicht. Sie ist süß, Sie hat auch viel Gefühl und ist auch authentisch, doch bei Ihr habe ich ein ganz persönliches Problem mit Ihrer Stimmfarbe. Sie ist wenig intensiv und zu weich. Sie hat mir grundsätzlich eine zu geringe Lautstärke. Ihre Lautstärke ist wesentlich homogener als Die der richtig guten Leute. Sie steht für mich an erster Stelle im Kontext der häufig in dieser Staffel genannten “leisten Töne”. Das ist etwa genau das, was ich hier vermisse.
So rein technisch sehe ich bei Ihr eigentlich keine wirklichen Schwächen. Sie ist für mich aber viel zu “niedlich”. Das ist so dieses Gil Ofarim-niedlig um ein Pendant mal zu nennen.

4) Isabell Schmidt – Losing my Religion (R.E.M)

Scheint mir ein interessanter Typ Character  vonMensch zu sein. Der Song beginnt leider eher wie ein Sinead O’Connor Track. Mich stören immer Songs, bei Denen man fast nur durch den Text Assoziationen zum Originaltitel bekommt. Was Ihren Gesang betrifft halte ich Sie auch eher für einen der unsicheren Kandidaten. Sie ist technisch nicht wirklich falsch oder schlecht. So nach meinem Geschmack fand ich die Interpretation des Titels einfach nicht wirklich gut. Schade. Sie gehört aber für mich relativ eindeutig nicht zu den Besten.

Fazit: Von den Jurymitgliedern höre ich eigentlich nur von Rae und den Boss Hoss ein vernünftiges Resumee. Hier braucht man dann das Ein oder Andere mal doch einen Dieter Bohlen, der die Fazits mit ein bisschen mehr Absolutismus fällt.

 5) James Borgus – Mr. Bojangles (Frank Sinatra)

Eine interessante Interpretation, ein interessanter Typ. Leider für mich ein wenig zu uninteressant als Gesamtprodukt. Single Malt und Zigarette sind total bescheuerte Clichees derer man sich hier bedient hat. Das lenkt total vom Künstler ab. Diese Idee ist totaler Schwachsinn. Naja, aber das ist eigentlich Nebensache.
Die Hauptsache ist ja die Performance und die war gar nicht schlecht. Als überzeugend würde ich sie jedoch auch nicht bezeichnen.

6) Raffa Shira – Missing (Everything But The Girl)

Der Start misslingt, soviel ist sicher. Als es lauter wird, wird es auch etwas besser. Insgesamt wird Rafa allerdings beinah vom kompletten Rest der Sänger deutlich abgehängt. Das ist allerdings auch kein besonders toller Song, der da ausgesucht wurde. Schade, der Typ scheint nett zu sein.

Fazit: James ist in diesem Fight klar als Sieger hervorgegangen. Zu Recht. Herausragend ist aber keiner von Beiden und im Vergleich zu den anderen (nach dieser Show) übrig gebliebenen Teilnehmern rechne ich beiden keine gute Chance auf den Gewinn aus.

7) Nick Howard – Yellow (Coldplay)

Von Anfang an phantastisch. Nick hat einfach eine grandiose Stimme und er beherscht Sie auch noch grandios. Es ist aber auch so seine Art zu singen, die einfach sogar ein bisschen einzigartig ist. Er hat für mich einfach einen tollen Gesangscharacter. Bei Ihm bekomme ich gute Laune und fühle mit wirklich durch seine Kunst zu singen berührt. Ihn fand ich vom ersten Auftritt an einfach sagenhaft. Manchmal komm ich mit seinem Typ aber nicht so ganz klar, bzw. habe Schwierigkeiten Ihn als Person einzuschätzen. So vom Hairstyle her erinnert er mich immer wieder an Josh Homme, allerdings von seinem Musikgeschmack her leider nicht. Es ist mir teilweise zu balladisch.
Nick muss man außerdem zu Gute halten, dass er Gitarre und auch Klavier spielen kann. Sehr musikalisch 🙂

8) Bianca Böhme -It Will Rain (Bruno Mars)

Auch Sie fand ich von Beginn an herausragend. Technisch und auch von der Stimme her seh ich sie fast an erster Stelle aus dem gesammten Teilnehmerfeld dieses Jahres. Sie ist für mich allerdings leider noch nicht wirklich weit von der Entwicklung auf dem Weg zu einer wahren Künstlerin.
Der Titel ist ihr leider nicht so auf den Leib geschneidert wie der aus den Blind Auditions. Sie muss für mich echt viel stärker und auch ausdauernder mit Ihrer kräftigen Stimme singen. Das haut einen echt um.

Fazit: Nick ist für mich zu Recht weiter. Er ist zwar technisch und vielleicht sogar auch etwas gesanglich wohl Bianca unterlegen, aber dafür punktet er mit einem besseren Geschmack und mehr Stil. Außerdem find ich seinen britischen Akzent ganz symphatisch. Mit Bianca scheidet ein riesiges Talent aus.

Fazit Fazit:

Tolle Show. Leider waren die Server bei Michael schon sehr stark überlastet. Bei Nick und Bianca konnte ich Live den Moment tatsächlich komplett nicht miterleben. Erst nach Mitternacht konnte man so halbwegs gucken. Die Erfahrung die Show am Computer zu sehen ist abgesehen von diesen technischen Schwierigkeiten aber eine wesentlich Bessere im Vergleich zum TV. Kaum Werbung und bei den Liveshow mit tollen Lückenfüllern, die die Produktionsfirma auch noch zu Ihren Gunsten Nutzen kann um einfach mal dran zu fühlen: “Hey, wen kann ich aus der letzten Show denn vielleicht noch irgendwie nutzen? Wer kommt noch (besonders) gut an? Außerdem erhält man mehr Informationen und Rückmeldungen des Publikums.

Ultimativ gesehen ist auch die zweite Staffel ein Genuß. Die Teilnehmer scheinen mehr Rechte zu haben und Ihre Würde wird aus meiner Sicht etwas mehr respektiert als beispielsweise Die der Teilnehmer bei DSDS. Das scheint auch ein Grund dafür zu sein, warum dort scheinbar Menschen auftauchen, die sich einfach zu Schade wären jemals bei einem DSDS-Casting teilzunehmen. Das spiegelt sich dann oft auch im Character der Teilnehmer wieder, die keine Marionetten sind / sein wollen, sondern teilweise Ihre schon ganz eigene gereifte Personality mitbringen. Es wirkt einfach natürlicher und authentischer, wenn jemand einen Song singt, der nicht nur einfach klasse ist, sonderm dem Interpreten einfach auch noch super auf den Leib zugeschnitten ist. Eine Ballade von D. Bohlen muss ich wirklich nicht meinen Ohren noch einmal antun. Das wurde definitiv bereits überstrapaziert.

Eines ist schonmal sicher. Team Boss Hoss wird dieses Jahr nicht den Gewinner stellen. Rob und James spielen nämlich nicht ganz vorne mit. Rae hat mit Nick noch einen wirklich guten Kandidaten auf der Liste. Ich kann mir ihn zwar nicht 100% als Sieger vorstellen, aber ein grandioser Titel und ein wirklich beeindruckender Auftritt könnte diese Meinung noch zu Fall bringen. Nena hat mit Isabell und Brigtitte auch keine wirklichen Kracher mit dabei. Brigitte ist zwar ne Hammer Frau, aber auch Sie ist mir leider noch etwas zu weit von Nick, Michael und vor allen Dingen Freaky T entfernt. Sollte Sie beim im Finale an die Qualitäten aus “Frozen” anknüpfen können, so kann es eigentlich keinen anderen Gewinner geben als Sie. Gefährlich werden können Ihr meiner Meinung nach nur Michael und Nick. Brigitte ganz vielleicht. Damit liegt für mich Team Xavier bislang vorne.

Der größten Einfluss, den man jetzt zum Sieg als Coach nun noch nehmen kann ist ein wirklich guter Titel. Dieser muss dann neben seiner hohen Qualität aber auch noch gut zum Interpreten passen bzw. er / sie muss ihn einfach richtig gut darbieten.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

 

The Voice of Germany (2013) – Liveshow 3

1) Menna Mulugeta – Move In The Right Direction (Gossip)

Erstmal ein wirklich guter Titel der Ihr da scheinbar ausgesucht wurde. Sie singt ihn auch mit einer tollen Stimme. Das Problem was ich hier so ein bisschen habe ist, dass mir der Song von Beth Ditto einfach viel zu präsent ist und ich Ihre Stimme einfach zu sehr Liebe. Dies ist der Hauptgrund warum ich den Titel nicht so 100%ig genießen kann. Menna zeigt für mich in diesem Stück einfach deutlich zu wenig Personality. Schade, Sie kann auf jeden Fall gut singen, da gibt es keinen Zweifel.

2) Brigitte Lorenz – Mein Leben (frei übersetzt) (Frank Sinatra)

Brigitte kann wirklich ziemlich gut singen. Sie hat mich ganz zu Anfang vor allen Dingen durch Ihre Art positiv überrascht. In Ihrem Song überrascht Sie mich auf ganz anderen Ebenen. Sie singt mit einer tollen, sicheren Stimme. Dazu hat Sie scheinbar den Titel nicht nur interpretiert indem Sie ihn gesungen hat, sondern ihn auch noch selber übersetzt. An Frank kommt es natürlich nicht wirklich heran, aber doch schon erstaunlich näher, als ich es Brigitte vorher zugetraut hätte. Insgesammt aber wirklich überragend gesungen.

Fazit: Brigitte muss hier als klarer Gewinner aus dem Duell gehen. Sie strahlt viel mehr Persönlichkeit aus als Menna. Sie singt besser und es packt einen einfach viel mehr. Sie ist für mich aus dieser Liveshow nach Freaky T die Beste.

3) Steffen Reusch – High an Dry (Radiohead)

Die Liedauswahl gefällt mir zunächst einmal sehr gut. Ein fantastischer Song der total zum Mitsingen einläd. Steffen bietet ihn für mich auch wirklich sicher dar. Leider fehlt mir in dem Auftritt das Besondere. Diese ziemlich langgezogene Stelle bei “leave me dry” missfällt mir dann aber schon deutlicher. Auch ein kleines Stück weiter werden die Töne ein wenig versemmelt. Insgesammt eine ganz solide Leistung, aber für mich müsste sich Steffen noch ein ganzes Stück gesanglich verbessern, bevor ich mir von Ihme eine Platte kaufen würde.

4) Rob Fowler – What I’ve Done (Linkin Park)

Der Klang von Robs Stimme ähnelt mir ein bisschen zu sehr dem Original. Die Gesangsleistung von Rob ist ordentlich, aber in meinen Ohren nicht wirklich deutlich besser als die von Steffen. So vom Typ her find ich ihn sehr nett und so, aber gesanglich komm ich mit Ihm nicht zusammen,

Fazit: Insgesamt fand ich Steffen etwas besser, aber wirklich gut war für mich keiner der Beiden. Ich denke sie werden beide keine wirkliche Rolle spielen bei der Frage um den Sieger dieser Staffel.

5) Jenna Hoff – Skyfall (Adele)

Ich find von Adele ist das schon einer Ihrer schlechtesten Songs. Jenna meistert den Titel auch nicht wirklich. In Ihrem vorigen Auftritt würde ich Ihr sicherlich mindestens 40 % mehr Leistungspunkte geben. In Skyfall verstellt Sie bei Ihrem Gesang immer die Stimme so seltsam in einer ähnlichen Tonart in die Frauen Ihre Stimme bringen wollen, wenn sie erotisch zu klingen versuchen. Schade, denn Jenna sah ich zwischenzeitlich mal unter den Favoriten. Nun gehört Sie für mich nicht mehr dazu.

6) Michael Heinemann – Treading Water (Alex Clare)

Gesanglich find ich Michael wirklich nicht schlecht. Dieser Track liegt ihm aber nicht so richtig. Er muss ein bisschen zu viel schreien. Das honorieren Ihm seine Stimmbänder nicht so ganz. Die leiseren Töne in der Mitte gelingen ihm aber auch nicht so richtig. Erst, wenn der Bass intensiv wird scheint man das Lied ein bisschen besser genießen zu können. Ich fürchte für mich hängt die Schönheit des Liedes mehr von den Synths ab, als von Michaels Gesang.

Fazit: Jenna hatte für mich >>nicht<< Ihren besten Tag und den Titel fand ich auch nicht gut. Michael bietet ultimativ gesehen ein besseres Produkt. Trotzdem glaube ich nicht, dass er den Gesamtsieg davon tragen können wird.

7) Freaky T – Frozen (Madonna)

Der beste Auftritt dieser Staffel bisher. Daran besteht für mich kein Zweifel. Diese Performance spielt in einer anderen Klasse. Für mich  in der Weltklasse. Sie lässt Ihren Schleier vom Kopf fallen und neigt den Kopf so ungünstig, dass Sie kurz nicht in das Mikrofon singt. Das bringt so 0% aus dem Konzept. Super. T singt den Titel so unglaublich sanft und gefühlvoll. Sie singt außerdem mit einer außergewöhnlich ausgeglichenen und ruhigen sowie sauberen Stimme. Ihr Pseudonym wird Ihr aber nicht so ganz gerecht fürchte ich. Freaky T klingt für mich eher nach einer Namens-Idee eines Oberstufen-Schülers.

8) Jesper Jürgens – Zurück (Flo Mega)

Er ist eindeutig einer der großen Favoriten gewesen. Das ist auch sicherlich zu Recht so gewesen. Er hat eine wirklich schöne Stimme und er hat eine tollen Gesangs-Stil. Ihm kann man sehr gut zuhören, auf grund seiner sanften Stimme. Der deutsche Titel war mit Sicherheit auch nicht schlecht, aber in einem Duell mit Freaky T, die solch einen heftigen Madonna Titel raushaut, kann man Jesper nicht mit so einem zweitklassigen Titel begegnen. So wie schon bei T’s letztem Auftritt habe ich sie auch gegen Jesper schon als Verliererin aus dem Rennen gehen sehen.

Fazit: Dass T überhaupt gegen Jesper gewinnen konnte ist ein starkes Stück. Ich glaube in diesem speziellen Fall war das Zünglein an der Wage, dass tatsächlich Fans von Jesper sich im letzten Moment noch umentschieden haben.

Das wahre Genie

Wtf happened to Ronald Jenkees?????

Soundcloud Client für Mac

Unter Snow Leopard hab ich neuerdings Raindrop (Preis: 0 €) von Robert Böhnke laufen und dem iPad den ofiziellen Soundcloud Client (Preis: 0,79 €).
Es ist einfach eine wunderbare Erfahrung aus einer globalen Musikdatenbank immer und überall alles abspielen zu können.
Leider sehe ich das Manko z.B. unterwegs per UMTS… Da ist die Verbindung leider zumeist nicht ausreichend.
Deswegen sollte man etwa ähnlich wie bei Quicktime weitergehende Parameter zum Puffern der Daten haben. Speziell da muss der Soundloud Client für iPad & Co. besser werden.

High Defenition TV und Media Center Lösungen

Etwa seitdem aus dem Xbox Media Player das Xbox Media Center (XBMC) wurde, benutze ich es und habe mir im Laufe der Jahre immer regelmäßig die aktuellen Versionen besorgt. Im Prinzip gibt es gar keinen Grund sich vom XBMC zu verabschieden, da ich bisher in fast jeder Hinsicht damit zufrieden bin. Es lief bei mir jedoch bis zuletzt auf einer umgebauten Xbox. Ihr fehlt etwas Rechenleistung um hochaufgelöste Videobilder abzuspielen. Das war im Prinzip der Stein des Anstoßes.

Nun stand die Frage im Raum, welches Produkt denn HD-Material verarbeiten kann. Zum Einen würde ich natürlich gerne Blu-ray und HD DVD abspielen können, zum Andern würde ich gerne auch Materialien abspielen, die aus Kopien für den Eigenbedarf erstellt wurden (mkv etc.) Dabei gibt es ein grundsätzliches Problem. Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, man benötigt auf jeden Fall zumindest wenige oder gar viele Geräte, je nachdem wie hoch die Anforderungen sind bzw. wie tief der Geldbeutel ist.

Die perfekte Lösung in Form einer Settopbox, die sowohl DVB-(T/S/C) als auch Streaming-Client für Audio und Video inkl. HD-Unterstützung mit so ziemlich allen wichtigen Codecs und allen möglichen Speichermedien ist,

GIBT ES NICHT.

Blu-ray und HD DVD läuft bislang eh nur auf sehr auserwählten Geräten, die meist ausschließlich für einen der beiden Zwecke / Medien Gedacht sind. Keines der mir bekannten Geräte kann zusätzlich auch noch als vollwertiger Streaming Client fungieren oder als TV-Empfänger für digitale Materialien.

Geräte, die als Streaming-Client gedacht sind, können ebenso wenig Fernsehprogramme über die bislang üblichen Medien empfangen. Das Angebot von TV-Sendern die über das Internet und somit auf diesen Clients empfangbar sind, ersetzen selbstverständlich (noch) nicht einen DVB Receiver. Einen solchen Client, der auch optische HD-Medien abspielt ist mir ebenfalls nicht bekannt.

Zu guter letzt die TV-Receiver. Es gibt einige Systeme, die HD-Material empfangen können. Leider ist das ausgestrahlte Material sehr rar gesät. Premiere versucht eben damit zu locken, schreckt jedoch gleichzeitig mit der Auflage ab, zertifizierte Receiver einsetzen zu müssen, denen grundsätzlich die Möglichkeit fehlt, aufgenommene Sendungen irgendwoanders hin zu transportieren (z.B. auf den Rechner). Meiner Meinung nach ist das eine riesengroße Frechheit. Ist das ein Apell der Industrie an den Kunden keine digitalen Übertragungswege für A/V Material zu verwenden oder gar keine modernen Medien zu nutzen, um nicht den Einschränkungen des DRM (digitales Rechte Management) zu unterliegen? Die schlimmsten Befürchtungen von DRM / TCPA /etc. sind meines Erachtens nach wahr geworden. Aber genug davon, ich kauf mir wieder einen VHS-Recorder.
Jedenfalls sind TV-Receiver eher auch nur dazu zu gebrauchen. Als Streaming Client oder als Gerät für optische (HD) Medien sind sie IMO auch nicht zu gebrauchen.

Man benötigt also prinzipiell:

1 x Fernseher (obligatorisch)
1 x A/V-Receiver (ggf.)
1 x DVB(-S2)-Receiver
1 x HD DVD Laufwerk (manche wollen das halt auch noch…)
1 x Blu-ray Laufwerk
1 x  Streaming Client

Das ist eine ganz schön große Anzahl an Geräten, wenn man wirklich alles machen möchte, was möglich ist, was genau meine IDEE darstellt. Nun gibt es Lösungen, die mehrere Sachen in einem Gerät vereinen, aber häufig Funktionen nur sehr halbherzig umsetzen. Mangelnde Rechenleistung wird man doch heutzutage nicht mehr wirklich als Begründung heranziehen…?!

Warum nicht einen schlanken aber schnellen und leisen Computer mit XBMC, einer TV-Karte und einem HD DVDBlu-ray Laufwerk. Das würde 4 Geräte zu vereinen.

Zunächst einmal ist die Frage nach dem Betriebsssystem schnell gelöst: HD DVD und Blu-ray laufen derzeit nur auf Windows. Für OS X und Linux gibt es keine (legale und/oder) komfortable Lösung. Was im übrigen sehr Schade ist und auch wieder dem Kopierschutz zuzuschreiben ist.AHHHHH
Nun gut, Windows XP ist relativ schlank (im Vgl. zu Vista) und ist sehr erprobt. Für Windows gibt es das XBMC, was als Streaming Client absolut ungeschlagen ist IMHO. Es gibt TV-Karten die mit geeigneter Software auch HD Sendungen empfangen können, wenngleich Premiere leider (offiziell) nicht läuft mangels Zertifizierung. Und es gibt Power DVD bzw. Win DVD, die zusammen mit einem Kombolaufwerk (HD DVD und Blu-ray) moderne optische Medien abspielen können.

Worauf also warten, Hard- und Software kaufen und los gehts. Eines Vorweg: Problemfrei läuft das alles absolut nicht.

Meine Erfahrung:

Power DVD 7.3 spielt nur launisch, bei Blu-ray ab und zu ein HDCP Problem, dass die Widergabe komplett verhindert, bei HD DVD Stocker oder Programmabstürze. Bei den HDCP Problemen nehme ich dann halt ein VGA– statt HDMIDVI-Kabel, mit leichten Einbußen in der Qualität. Die aktuelle Version 8 von PowerDVD wurde leider um die Funktion HD DVD abspielen zu können kastriert. Da sieht man mal wieder, wie verkorkst mache Dinge in der Wirtschaft ablaufen. Da soll noch mal jemand sagen die Nachfrage bestimmt das Angebot. Das ist nicht lache.
Das XBMC funktioniert sehr gut, wenn auch nicht ganz so zuverlässig wie damals auf der Xbox und auch nicht so mit dem Out Of The Box Gefühl, zumal das Einrichten einer Fernbedienung eine echte Tortur ist. Das Fernbedienungs-Problem habe ich über eine schnurlose Tastatur gelöst, mit eingebautem Trackball. Das Angebot für HTPC’s ist in diesem Bereich noch etwas zu übersichtlich für meinen Geschmack.
Der Empfag von Fernsehsendungen mit einem guten Programm ist weniger problematisch.

Fazit:

Der Kunde kann sich auf etwas einstellen, AUF PROBLEME. Nie ist es der Unterhaltungsindustrie besser gelungen denjenigen zu bestrafen, der am wenigsten dafür kann: den ehrlichen Käufer.

Man könnte jetzt sagen: Das sind die Raubkopierer schuld. Würden die nicht kopieren, gäbe es keinen Grund so mit Kopierschutzkacke um sich zu schmeißen. -> FALSCH
Einen Grund den Kunden derart zu strafen kann man nicht mit dem Fehlverhalten Anderer (Raubkopierer) entschuldigen. Die Schuld ist einzig und allein bei denen zu suchen, die sich aktiv für den Kopierschutz einsetzen.

DRM -> DEFECTIVE BY DESIGN

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Musik im iTunes Store ohne Kopierschutz

Schon die iTunes Plus Einführung war ein großer Schritt in der bisher relativ kurzen Geschichte des iTunes Store (fka iTunes Music Store). Im Gegensatz zu den übrigen Musik Titeln war nämlich bei den iTunes Plus Titeln kein Kopierschutz eingebaut, der die Handhabung stark verändert und auch den Benutzerkomfort einschränkt. Der FairPlay getaufte Schutz setzt auf den AAC Codec auf, den alle Musiktiteln im Online Store von Apple einsetzen.

Mit der Macworld in San Francisco im Januar 2009 verkündet Apple, dass sie Schritt für Schritt das FairPlay Element aus Ihren Shop entfernen wollen. Noch sind lange nicht alle Titel Kopierschutzbefreit. Die 4 größten Plattenlabels: Warner Music Group und EMI, Sony BMG und die Universal Music Group lassen werden Ihre Titel über den iTunes Store künftig ohne Kopierschutzmaßnahmen anbieten.

Das ist für den Kunden eine herausragende Verbesserung, denn hierdurch lässt sich mit gekauften Titeln genau so umgehen, wie mit z.B. mp3-Dateien, die man selbst von der eigenen Audio CD erstellt hat. Man kopiert sie wohin man will, von der einen Festplatte zur Anderen, vom Server auf die externe Festplatte, aufs Handy und wieder zurück. All das war bei FairPlay stark eingeschränkt. Es soll sogar teilweise Kunden gegeben haben, die ihre mit Kopierschutz versehenen Musiktitel auf CD gebrannt haben und sie hinterher wieder davon gerippt haben, um den lästigen Kopierschutz loszuwerden. Das alleine verdeutlicht schon, in welcher traurigen Lage sich die Kundschaft befunden hat. So eine Material- und Zeitverschwendung gehört jetzt glücklicherweise der Vergangenheit an.

Die Musikstücke ändern sich mit dem wegfallenden DRM jetzt aber auch ein wenig im Preis. So kosten Titel nun nicht mehr einheitliche 0,99 €, sondern entweder 0,69 €, 0,99 € oder 1,29 €. Bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass die Kundschaft hierauf positiv reagiert und nun mehr Musik kauft, ich für meinen Teil werde nun in einem deutlich größeren Umfang auf die Dienste des iTunes Store zurückgreifen.

Verschmelzung Text mit Audio

Ein getippter Text am Computer kann ruhig mal ein paar Tausend Seiten lang sein. Wenn man nach speziellen Wörtern sucht, findet man diese über die Suchfunktion umgehend. Was mache ich bei Audiodateien? Nichts!

Schön wäre es, wenn man mit vernünftiger Speech Recognition / Spracherkennung Software Aufnahmen auf eine Diktiergerät zum Beispiel automatisch in digitalen Text umwandeln könnte. Das wäre auch für den Kalender und den Aufgabenplaner hilfreich. Schön alles synchronisiert mit dem Handy / PDA (Audio, Video, Texte, alles).

Bei Hörbüchern oder auch Hörspielen wäre jetzt eine Volltextsuche schon technisch einfach machbar.
Man integriert in das Programm / Gerät zum Abspielen diese Volltextsuchfunktion fest.

Nicht nur zur Suche wäre das sinnvoll, ebenso eine Verknüpfung von Liedtexten (lyrics) wäre hilfreich. Selbst wenn man manchmal nicht mitsingen möchte, mitlesen ist äußerst erwünscht. So lernt man den Text und die verrückten Fans in den USA und sonstwo lernen Deutsch beim Hören von Tokio Hotel. Man könnte ähnlich bei DVDs auch sofort eine Übersetzung mit anbieten. Das wäreaber auch gefährlich. Eine Jugendschutz-Funktion wäre notwendig.

Audio-Dokumente haben ja bereits “tags” um Subinformationen abzulegen. Je mehr Kategorien an Informationen für bestimmte Dateien oder Dateitypen zur Verfügung stehen, desto leichter lassen sie sich automatisiert (vor)sortieren (siehe iTunes Konzept).

Die (Musik-)Industrie hat sicher nur Angst um Ihre Texte. Geistiges Eigentum usw. Die Möglichkeit etwas kopieren zu können ist für einige auf diesem Planeten die Hölle auf Erden. Ich wette bevor wir von der Musikindustrie tolle Features geboten bekommen, erhalten wir lieber immer mehr und immer moderne sog. “Schutzmechanismen”.

Statt den Käufer als Raubkopierer zu sehen, was der Kopierschutz implizit vorwirft, könnte man auf Anreize setzen, auf Funktionen die die Benutzung wesentlich angenehmer gestalten würden.

Wann ist der iTunes Shop endlich komplett mit Plus-Dienst, d.h. ohne Kopierschutz. Ich melde mich schonmal, dass ich dann definitiv mehr kaufen würde.

Jon Lajoie, ein wahrer Künstler

Zunächst weiß man erstmal nicht, was man mit diesem “Dreck” anfangen soll, wenn man sich eins der zahlreichen Videos auf Youtube von Jon Lajoie ansieht. Die Texte der Lieder und auch die Inhalte von scheinbaren Werbevideos sind häufig diskrimminierend und äußerst anstößig.

Show Me Your Genitals” kam mir als erstes Video unter die Augen. Ich wusste zunächst nicht, was ich davon halten soll. Spätestens bei den geilen Dance-Moves, wusste ich aber, dass die Botschaft nicht 1:1 über die Wörter und Texte übermittelt werden soll. Dieses übertrieben asoziale Gehabe verstehe ich vielmehr als ironische und kritische Anspielung auf das Dasein von diversen HIP HOP-Stars.

So ist die Figur in “Everyday Normal Guy” eine ekelhaft durchschnittliche Person, die IMO im Kontrast zu typischen HIP HOP-Stars gestellt wird, indem sie genau das Gegenteil darstellt. Dieses Video ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits über 6 Millionen mal angesehen worden Die Popularität lässt erkennen, wie bekannt der Kanadier bereits geworden ist.

Neben der fabelhaften Fähigkeit soziale Kritik auf einem unterschwelligen Niveau zu übermitteln ist das musikalische Talent von Jon nicht zu unterschlagen. HIP HOP, Elektro, Punkrock und Baladen gehören zum Repertoire des äußerst talentierten Künstlers.

Hier meine TOP5:

Show Me Your Genitals
Everyday Normal Guy
Not Giving A Fuck!
“Being Gay” Commercial
Sunday Afternoon

Apple Aktie auf Erholungskurs?

Nachdem sich zwischen dem 10. bis 13. September eine Erholung des Apple Aktienkurses andeutete ist der Kurs heute erneut kurz vor Börsenschluß (Wallstreet) innerhalb von 2 Stunden um 7 Punkte geklettert. Von Mitte August 2008 bis zum 07. Oktober 2008 ist der Kurs deutlich um satte 91 Punkte gefallen, was etwa einem Verlust von 50% entspricht.

Obwohl Apple seit 2004 fast ausschliesslich positive Geschäftsmeldungen herausgibt, wird das im Handel nicht entsprechend honoriert. Das Papier ist IMHO aktuell deutlich unterbewertet, was auf Grund der Finanzkrise sicherlich auch auf andere Firmen zutrifft.

Die Produkte im Portofolio erachte ich für so gut und (bisher) erfolgreich, dass ich mutig mit einem Anstieg auf mindestens 200 Punkte in spätestens 2 Jahren rechne. Es gibt zudem regelämssig Andeutungen auf neue, interessante Produkte. Tatsächlich wurden bis Oktober 2008 bereits über 10 Millionen iPhones verkauft. Nicht nur diese Zahlen übertreffen die der Spekulanten deutlich.

Michael Bolton – Dance with me

Gerade lief auf WDR2 das Lied “Dance with me” von “Michael Bolton”. Ich wusste zunächst nicht, dass es sich dabei um ein Lied von Michael Bolton handelt. Mein erster Gedanke war: “Ist NSync wieder zusammen?”.

Das Lied ist sowas von Grauenhaft. Diese bescheurten Geräusche im Hintergrund. Man fühlt sich ein wenig in die 90er zurück versetzt, wo die Boy-Bands noch auf Ihrem Erfolgs-Höhepunkt waren. Dann noch dieser ständig wiederholte Refrain “Dance with me”. Ich muss mich wirklich beinahe übergeben…