IPv6 Virtualization Consideration

When I’m working with KVM or XEN virtualization software I use “bridge-utils“, 802.1q and also IPv6 very often. When I direct some vlan-based collision domain into a bridge but also of course to my virtual machines I use the following network configuration (Debian):

  • iface br0 inet manual
  • iface br0 inet6 manual

while br0 is the bridge’s interface name.

I use ‘manual’ as a parameter because I want my virtualization server not to be adressable in the corresponding network by not having an IP address. For IPv4 this works just fine. The interface just doesn’t get an address. It’s completely different with IPv6, because no matter what parameter you choose between ‘manual’, ‘auto’ or ‘dhcp’, br0 will always get a link-local address. By having such an address it automatically is reachable within this very vlan / collision domain. The guest host can again very easily find out this link-local address by doing

ff02::1 -i <<interface name>>

Well sometimes an IP at the interface is fine, lot of other times it’s not. It might be a security issue because when you virtualize guests that should somehow be isolated.
Instead you can be adressed via IP. If a personal firewall is missing and you ‘accidentally’ have some service running, it might pose a risk.
Looking at it from the other side: Why would you want an IP, when you are 100% sure that you won’t need one?

So what do I need to do?
Unfortunately at debian you have to set a kernel parameter for this interface manually (consider pre-up or post-up):

sysctl -w net.ipv6.conf.br0.autoconf=0

Maybe after that flush all IP addresses from that interface:

ip addr flush dev br0

Fernseher ohne Alles

Fernseher erhalten heutzutage immer mehr neue Funktionen:

  • 3D
  • Smart-TV
  • Streaming
  • Multiple Tuner
  • etc.

Ich will soetwas alles nicht. Einen Fernseher kaufe ich mir um mindestens 5 – 10 Jahre davon zu haben. Die Technologien die man versucht in dem Gerät unterzubringen ändern sich aber viel zu häufig. Anstatt sämtliche Funktionen in das TV-Gerät zu integrieren würde ich mir lieber wünschen die bisherigen externen Geräte die man so hat(te) in einem Gerät zu vereinen:

  • DVD / Blu Ray
  • Streaming
  • Mediacenter
  • PVR / Tuner / Recorder

Außerdem versucht hier auch jeder Hersteller wieder eine eigene Suppe zu kochen und entwickelt lustig selbst eigene Lösungen.

Die Hersteller von Fernsehgeräten zwingen mich fast dazu Sonderfunktionen zu kaufen, die ich gar nicht möchte. Fast jedes Gerät verfügt über mehrere Tuner und auch über Sonderfunktionen wie 3D oder SmartTV. Ich bitte euch:

Macht mir einen Stromsparenden Fernseher mit einem tollen Bild und ein paar Anschlüssen. Das genügt.

The Voice of Germany (2013) – Liveshow 4

1) Gil Ofarim – Man In The Mirror (Michael Jackson)

Bei Gil ist mir bisher noch bei keinem Titel so richtig der Funke übergesprungen. Ehrlich gesagt kann das in meinem Fall durchaus an seinem Teddybär-Look liegen. Sein Beitrag mit dem angscheinend auch mal wieder gegebenem Ratschlag das Lied zu “seinem Eigenen” zu machen, weckt leider keine positiven Assoziatonen bei mir. Es ist gut gesungen, sogar relativ stark von der Stimme her. Dennoch wollen mir seine Vorstellungen bisher nie so richtig gefallen.

2) Michael Lane – Angel (Sarah McLachlan)

Nach dem leider ziemlich verkackten Auftritt zuvor zeigt Michael wieder ein Niveau, was man zu Anfang von Ihm gewohnt war. Während er bei “Everybody Hurts” noch viel zu kurz und auch gar nicht ausreichend zur Geltung kam, hört man bei “Angel” nun wieder seine Qualitäten. Für mich war er von Anfang an ein großer Favorit.
Der Titel “Angel” war eine gute, jedoch bestimmt keine sehr gute Wahl. Die sehr hohen Töne rücken in einen Bereich seines Gesangs, die er (eventuell noch) nicht wirklich beherscht. Sie klingen etwas zu unsicher, zu dünn. Und das obwohl er eigentlich gerade gut ist in den etwas weiblicheren Tonlagen.

Fazit: Nicht zu Unrecht ist Michael weiter. Gil scheint wirklich eine enorme Fanbase zu haben. Bei Michael sehe ich aber viel ehrlichere und liebenswertere Musik. Das ist bei mir der Knackpunkt Ihn zu bevorzugen. Ich bin wahnsinnig überzeugt, welche Güte und Freude er in sich zu tragen scheint; wenngleich auch viel Schmerz dabei zu sein scheint. Diese Mischung ergibt eine starke Kombination.

3) Eva Croissant – Still (Jupiter Jones)

Sie wird mir ein bisschen zu sehr in den Himmel gelobt. Sie ist gut, wahrscheinlich auch eher sehr gut. Aber was Ihr gegenüber im TV geäußert wurde deutet schon in die Richtung, dass Sie das Zeug zum Megastar haben soll. Das hat Sie in meinen Augen aber nicht. Sie ist süß, Sie hat auch viel Gefühl und ist auch authentisch, doch bei Ihr habe ich ein ganz persönliches Problem mit Ihrer Stimmfarbe. Sie ist wenig intensiv und zu weich. Sie hat mir grundsätzlich eine zu geringe Lautstärke. Ihre Lautstärke ist wesentlich homogener als Die der richtig guten Leute. Sie steht für mich an erster Stelle im Kontext der häufig in dieser Staffel genannten “leisten Töne”. Das ist etwa genau das, was ich hier vermisse.
So rein technisch sehe ich bei Ihr eigentlich keine wirklichen Schwächen. Sie ist für mich aber viel zu “niedlich”. Das ist so dieses Gil Ofarim-niedlig um ein Pendant mal zu nennen.

4) Isabell Schmidt – Losing my Religion (R.E.M)

Scheint mir ein interessanter Typ Character  vonMensch zu sein. Der Song beginnt leider eher wie ein Sinead O’Connor Track. Mich stören immer Songs, bei Denen man fast nur durch den Text Assoziationen zum Originaltitel bekommt. Was Ihren Gesang betrifft halte ich Sie auch eher für einen der unsicheren Kandidaten. Sie ist technisch nicht wirklich falsch oder schlecht. So nach meinem Geschmack fand ich die Interpretation des Titels einfach nicht wirklich gut. Schade. Sie gehört aber für mich relativ eindeutig nicht zu den Besten.

Fazit: Von den Jurymitgliedern höre ich eigentlich nur von Rae und den Boss Hoss ein vernünftiges Resumee. Hier braucht man dann das Ein oder Andere mal doch einen Dieter Bohlen, der die Fazits mit ein bisschen mehr Absolutismus fällt.

 5) James Borgus – Mr. Bojangles (Frank Sinatra)

Eine interessante Interpretation, ein interessanter Typ. Leider für mich ein wenig zu uninteressant als Gesamtprodukt. Single Malt und Zigarette sind total bescheuerte Clichees derer man sich hier bedient hat. Das lenkt total vom Künstler ab. Diese Idee ist totaler Schwachsinn. Naja, aber das ist eigentlich Nebensache.
Die Hauptsache ist ja die Performance und die war gar nicht schlecht. Als überzeugend würde ich sie jedoch auch nicht bezeichnen.

6) Raffa Shira – Missing (Everything But The Girl)

Der Start misslingt, soviel ist sicher. Als es lauter wird, wird es auch etwas besser. Insgesamt wird Rafa allerdings beinah vom kompletten Rest der Sänger deutlich abgehängt. Das ist allerdings auch kein besonders toller Song, der da ausgesucht wurde. Schade, der Typ scheint nett zu sein.

Fazit: James ist in diesem Fight klar als Sieger hervorgegangen. Zu Recht. Herausragend ist aber keiner von Beiden und im Vergleich zu den anderen (nach dieser Show) übrig gebliebenen Teilnehmern rechne ich beiden keine gute Chance auf den Gewinn aus.

7) Nick Howard – Yellow (Coldplay)

Von Anfang an phantastisch. Nick hat einfach eine grandiose Stimme und er beherscht Sie auch noch grandios. Es ist aber auch so seine Art zu singen, die einfach sogar ein bisschen einzigartig ist. Er hat für mich einfach einen tollen Gesangscharacter. Bei Ihm bekomme ich gute Laune und fühle mit wirklich durch seine Kunst zu singen berührt. Ihn fand ich vom ersten Auftritt an einfach sagenhaft. Manchmal komm ich mit seinem Typ aber nicht so ganz klar, bzw. habe Schwierigkeiten Ihn als Person einzuschätzen. So vom Hairstyle her erinnert er mich immer wieder an Josh Homme, allerdings von seinem Musikgeschmack her leider nicht. Es ist mir teilweise zu balladisch.
Nick muss man außerdem zu Gute halten, dass er Gitarre und auch Klavier spielen kann. Sehr musikalisch 🙂

8) Bianca Böhme -It Will Rain (Bruno Mars)

Auch Sie fand ich von Beginn an herausragend. Technisch und auch von der Stimme her seh ich sie fast an erster Stelle aus dem gesammten Teilnehmerfeld dieses Jahres. Sie ist für mich allerdings leider noch nicht wirklich weit von der Entwicklung auf dem Weg zu einer wahren Künstlerin.
Der Titel ist ihr leider nicht so auf den Leib geschneidert wie der aus den Blind Auditions. Sie muss für mich echt viel stärker und auch ausdauernder mit Ihrer kräftigen Stimme singen. Das haut einen echt um.

Fazit: Nick ist für mich zu Recht weiter. Er ist zwar technisch und vielleicht sogar auch etwas gesanglich wohl Bianca unterlegen, aber dafür punktet er mit einem besseren Geschmack und mehr Stil. Außerdem find ich seinen britischen Akzent ganz symphatisch. Mit Bianca scheidet ein riesiges Talent aus.

Fazit Fazit:

Tolle Show. Leider waren die Server bei Michael schon sehr stark überlastet. Bei Nick und Bianca konnte ich Live den Moment tatsächlich komplett nicht miterleben. Erst nach Mitternacht konnte man so halbwegs gucken. Die Erfahrung die Show am Computer zu sehen ist abgesehen von diesen technischen Schwierigkeiten aber eine wesentlich Bessere im Vergleich zum TV. Kaum Werbung und bei den Liveshow mit tollen Lückenfüllern, die die Produktionsfirma auch noch zu Ihren Gunsten Nutzen kann um einfach mal dran zu fühlen: “Hey, wen kann ich aus der letzten Show denn vielleicht noch irgendwie nutzen? Wer kommt noch (besonders) gut an? Außerdem erhält man mehr Informationen und Rückmeldungen des Publikums.

Ultimativ gesehen ist auch die zweite Staffel ein Genuß. Die Teilnehmer scheinen mehr Rechte zu haben und Ihre Würde wird aus meiner Sicht etwas mehr respektiert als beispielsweise Die der Teilnehmer bei DSDS. Das scheint auch ein Grund dafür zu sein, warum dort scheinbar Menschen auftauchen, die sich einfach zu Schade wären jemals bei einem DSDS-Casting teilzunehmen. Das spiegelt sich dann oft auch im Character der Teilnehmer wieder, die keine Marionetten sind / sein wollen, sondern teilweise Ihre schon ganz eigene gereifte Personality mitbringen. Es wirkt einfach natürlicher und authentischer, wenn jemand einen Song singt, der nicht nur einfach klasse ist, sonderm dem Interpreten einfach auch noch super auf den Leib zugeschnitten ist. Eine Ballade von D. Bohlen muss ich wirklich nicht meinen Ohren noch einmal antun. Das wurde definitiv bereits überstrapaziert.

Eines ist schonmal sicher. Team Boss Hoss wird dieses Jahr nicht den Gewinner stellen. Rob und James spielen nämlich nicht ganz vorne mit. Rae hat mit Nick noch einen wirklich guten Kandidaten auf der Liste. Ich kann mir ihn zwar nicht 100% als Sieger vorstellen, aber ein grandioser Titel und ein wirklich beeindruckender Auftritt könnte diese Meinung noch zu Fall bringen. Nena hat mit Isabell und Brigtitte auch keine wirklichen Kracher mit dabei. Brigitte ist zwar ne Hammer Frau, aber auch Sie ist mir leider noch etwas zu weit von Nick, Michael und vor allen Dingen Freaky T entfernt. Sollte Sie beim im Finale an die Qualitäten aus “Frozen” anknüpfen können, so kann es eigentlich keinen anderen Gewinner geben als Sie. Gefährlich werden können Ihr meiner Meinung nach nur Michael und Nick. Brigitte ganz vielleicht. Damit liegt für mich Team Xavier bislang vorne.

Der größten Einfluss, den man jetzt zum Sieg als Coach nun noch nehmen kann ist ein wirklich guter Titel. Dieser muss dann neben seiner hohen Qualität aber auch noch gut zum Interpreten passen bzw. er / sie muss ihn einfach richtig gut darbieten.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

 

The Voice of Germany (2013) – Liveshow 3

1) Menna Mulugeta – Move In The Right Direction (Gossip)

Erstmal ein wirklich guter Titel der Ihr da scheinbar ausgesucht wurde. Sie singt ihn auch mit einer tollen Stimme. Das Problem was ich hier so ein bisschen habe ist, dass mir der Song von Beth Ditto einfach viel zu präsent ist und ich Ihre Stimme einfach zu sehr Liebe. Dies ist der Hauptgrund warum ich den Titel nicht so 100%ig genießen kann. Menna zeigt für mich in diesem Stück einfach deutlich zu wenig Personality. Schade, Sie kann auf jeden Fall gut singen, da gibt es keinen Zweifel.

2) Brigitte Lorenz – Mein Leben (frei übersetzt) (Frank Sinatra)

Brigitte kann wirklich ziemlich gut singen. Sie hat mich ganz zu Anfang vor allen Dingen durch Ihre Art positiv überrascht. In Ihrem Song überrascht Sie mich auf ganz anderen Ebenen. Sie singt mit einer tollen, sicheren Stimme. Dazu hat Sie scheinbar den Titel nicht nur interpretiert indem Sie ihn gesungen hat, sondern ihn auch noch selber übersetzt. An Frank kommt es natürlich nicht wirklich heran, aber doch schon erstaunlich näher, als ich es Brigitte vorher zugetraut hätte. Insgesammt aber wirklich überragend gesungen.

Fazit: Brigitte muss hier als klarer Gewinner aus dem Duell gehen. Sie strahlt viel mehr Persönlichkeit aus als Menna. Sie singt besser und es packt einen einfach viel mehr. Sie ist für mich aus dieser Liveshow nach Freaky T die Beste.

3) Steffen Reusch – High an Dry (Radiohead)

Die Liedauswahl gefällt mir zunächst einmal sehr gut. Ein fantastischer Song der total zum Mitsingen einläd. Steffen bietet ihn für mich auch wirklich sicher dar. Leider fehlt mir in dem Auftritt das Besondere. Diese ziemlich langgezogene Stelle bei “leave me dry” missfällt mir dann aber schon deutlicher. Auch ein kleines Stück weiter werden die Töne ein wenig versemmelt. Insgesammt eine ganz solide Leistung, aber für mich müsste sich Steffen noch ein ganzes Stück gesanglich verbessern, bevor ich mir von Ihme eine Platte kaufen würde.

4) Rob Fowler – What I’ve Done (Linkin Park)

Der Klang von Robs Stimme ähnelt mir ein bisschen zu sehr dem Original. Die Gesangsleistung von Rob ist ordentlich, aber in meinen Ohren nicht wirklich deutlich besser als die von Steffen. So vom Typ her find ich ihn sehr nett und so, aber gesanglich komm ich mit Ihm nicht zusammen,

Fazit: Insgesamt fand ich Steffen etwas besser, aber wirklich gut war für mich keiner der Beiden. Ich denke sie werden beide keine wirkliche Rolle spielen bei der Frage um den Sieger dieser Staffel.

5) Jenna Hoff – Skyfall (Adele)

Ich find von Adele ist das schon einer Ihrer schlechtesten Songs. Jenna meistert den Titel auch nicht wirklich. In Ihrem vorigen Auftritt würde ich Ihr sicherlich mindestens 40 % mehr Leistungspunkte geben. In Skyfall verstellt Sie bei Ihrem Gesang immer die Stimme so seltsam in einer ähnlichen Tonart in die Frauen Ihre Stimme bringen wollen, wenn sie erotisch zu klingen versuchen. Schade, denn Jenna sah ich zwischenzeitlich mal unter den Favoriten. Nun gehört Sie für mich nicht mehr dazu.

6) Michael Heinemann – Treading Water (Alex Clare)

Gesanglich find ich Michael wirklich nicht schlecht. Dieser Track liegt ihm aber nicht so richtig. Er muss ein bisschen zu viel schreien. Das honorieren Ihm seine Stimmbänder nicht so ganz. Die leiseren Töne in der Mitte gelingen ihm aber auch nicht so richtig. Erst, wenn der Bass intensiv wird scheint man das Lied ein bisschen besser genießen zu können. Ich fürchte für mich hängt die Schönheit des Liedes mehr von den Synths ab, als von Michaels Gesang.

Fazit: Jenna hatte für mich >>nicht<< Ihren besten Tag und den Titel fand ich auch nicht gut. Michael bietet ultimativ gesehen ein besseres Produkt. Trotzdem glaube ich nicht, dass er den Gesamtsieg davon tragen können wird.

7) Freaky T – Frozen (Madonna)

Der beste Auftritt dieser Staffel bisher. Daran besteht für mich kein Zweifel. Diese Performance spielt in einer anderen Klasse. Für mich  in der Weltklasse. Sie lässt Ihren Schleier vom Kopf fallen und neigt den Kopf so ungünstig, dass Sie kurz nicht in das Mikrofon singt. Das bringt so 0% aus dem Konzept. Super. T singt den Titel so unglaublich sanft und gefühlvoll. Sie singt außerdem mit einer außergewöhnlich ausgeglichenen und ruhigen sowie sauberen Stimme. Ihr Pseudonym wird Ihr aber nicht so ganz gerecht fürchte ich. Freaky T klingt für mich eher nach einer Namens-Idee eines Oberstufen-Schülers.

8) Jesper Jürgens – Zurück (Flo Mega)

Er ist eindeutig einer der großen Favoriten gewesen. Das ist auch sicherlich zu Recht so gewesen. Er hat eine wirklich schöne Stimme und er hat eine tollen Gesangs-Stil. Ihm kann man sehr gut zuhören, auf grund seiner sanften Stimme. Der deutsche Titel war mit Sicherheit auch nicht schlecht, aber in einem Duell mit Freaky T, die solch einen heftigen Madonna Titel raushaut, kann man Jesper nicht mit so einem zweitklassigen Titel begegnen. So wie schon bei T’s letztem Auftritt habe ich sie auch gegen Jesper schon als Verliererin aus dem Rennen gehen sehen.

Fazit: Dass T überhaupt gegen Jesper gewinnen konnte ist ein starkes Stück. Ich glaube in diesem speziellen Fall war das Zünglein an der Wage, dass tatsächlich Fans von Jesper sich im letzten Moment noch umentschieden haben.

OpenWRT removes AICCU implementation

As I found out recently in this thread aiccu support had been removed from the latest builds of openwrt (Attitude Adjustment, aka 12.09). It  seems to have something to do with the aiccu disconnect problems I blogged about before (GER). For me aiccu was one of THE reasons to use openwrt because IPv6 support is very important to me. What’s even more important to me is that nobody seems to be bothered by the openwrt developer’s decision.

I hereby declare that I am really pissed!

Please reintegrate aiccu and thus IPv6 fully into openwrt. Without it it’s kind of useless to me.

OpenELEC 2.0 auf Atom ion 330

Hardware

Ich verfüge nun schon seit ein paar Jahren über folgendes Mainboard:

  • Point of View
  • Intel Atom 330 – 1,6 GHz Dual Core
  • Geforce 9400
  • 2 GB RAM
XBMC_Atom_ION_Hardware
XBMC_Atom_ION_Hardware

Vergangenes

Zu Anfang rüstete ich das System mit einem Slim DVD aus und mit einer 2,5″ Festplatte. Mittlerweile habe ich aus Gründen der Hitzeentwicklung die Festplatte in ein externes Gehäuse ausgelagert. Das optische DVD Laufwerk habe ich komplett entfernt (viel zu laut).  Es war immer schon mein Ziel möglichst minimalistische Hardware und Software zu verwenden (XBMC minimal Beitrag). Die Festplatte komplett zu entfernen ist Ziel der folgenden Aktion.

Zwischenzeitlich hatte ich auch einmal ein sogenanntes “diskless” System in Betrieb, mit PXE Boot und einem System dass per NFS  geladen wurde (XBMX Diskless Beitrag). Das stellte sich in meinem besonderen Fall jedoch nicht als sehr praktikabel heraus, da der fileserver damit nur unnötig zusätzlich zu tun hatte und die Netzwerkleitung zusätzlich belastet wurde. Letzteres war in meinem Fall besonders schlecht, da ich leider nur über PowerLAN (aka DLAN) mit einer Nettorate von maximal ca. 5 MB/s verfüge.

OpenELEC ist kürzlich in der Version 2.0 erschienen (XBMC 11.0 Eden). Der Gedanke keine Festplatte mehr einsetzen zu müssen und deswegen auf das klobige und stromhungrige externe Gehäuse zu verzichten erscheint mir mehr äußerst reizvoll.

xbmc_with_hdd
xbmc_with_hdd

Installation

Gesagt getan. 2 USB Sticks zur Hand und keine 10 Minute später ist XBMC auf einem absolut minimalistischen Linux installiert (Anleitung). Während der Installation habe ich mich für eine GUID Partitionstabelle entschieden und dafür den ssh Dienst zu aktivieren. Es ist für mich enorm erfreulich wie unglaublich einfach und schnell solch eine Installation von Statten gehen kann. *Thumbs UP*

xbmc_without_hdd
xbmc_without_hdd

Nach der Installation bootet das System in ziemlich genau 17 Sekunden (nach dem Bootloader bis zum XBMC screen). WOW!
Per ssh kann ich mich entfernt mich dem System verbinden. Das Standard-Passwort ist “openelec“. Wie ich das Passwort ändern kann bleibt mir bislang verborgen. Das Kommandozeilentool “passwd” ist leider nicht vorhanden. Durch die enorme Einfachheit ist es jedoch kaum notwendig sich per ssh überhaupt zu vebinden.

 

 

 

NFS

Mein ganzen Daten liegen auf einem Linux System, dass NFS4 zur Freigabe Selbiger benutzt. NFS ist spürbar performanter als Samba (SMB). Das Hinzufügen der Freigaben über die Oberfläche funktionierte leider nicht. Zwar entdeckte das OpenELEC selbständig meinen NFS Server im Netzwerk und auch seine Freigabe, allerdings waren Diese einfach leer.

Statt dessen kann man unter /storage/.config/ eine Datei namens autostart.sh anlegen mit folgendem Inhalt:

#!/bin/bash
sleep 30
mount -t nfs 192.168.1.1:/export/filme /storage/movies

Ein Neustart weiter und der Zugriff auf die Filme war möglich, indem ich im Interface den Pfad

/storage/movies

hinzugefügte.

Audio

Hier musste ich fast nichts einstellen. Am HDMI Ausgang des Mainboards ist der AV-Receiver angeschlossen, der wiederum das Video Signal weiter per HDMI zum Fernseher schickt. Es kam auch von Anfang an Ton, allerdings musste ich erst noch unter “System – Audio Output” umstellen auf:

  • HDMI
  • 5.1
  • Dolby Digital (AC3) capable receiver
  • DTS capable receiver

Im Anschluss wurden Videos mit Dolby Digital und DTS einwandfrei wiedergegeben.

Hardware Info

Unter “System Info” wurde mir im Gegensatz zu meinem alten auf Ubuntu 12.04 basierten System auch die korrekte GPU Temperatur angezeigt. Das war speziell in meinem Fall sehr hilfreich, da mein System dazu neigte durch wegen eines Lüfterumbau zu überhitzen. Bei einer GPU Temperatur von 68°C während der Wiedergabe eines hochauflösenden H.264 kodierten Video läuft mein System stabil und ohne Ruckler.

Addons

Zuletzt hatte ich OpenELEC 1.9.9 ausprobiert. Darin war es nicht möglich Addons zu installieren. Nach einem Klick auf “Get more” kam einfach eine leere Liste. Addons funktionieren nun in der Version 2.0 einwandfrei.

Fazit

XBMC living room experience
XBMC living room experience

Es gibt für mich keinerlei Gründe weiterhin eine (mechanische) Festplatte für den Betrieb von XBMC zu nutzen. Ebenso ein aufgeblasenes Ubuntu steht deutlich im Schatten dieses absolut schlanken OpenELEC, was bereits in einer speziell angepassten Variante für die ION Palttform zur Verfügung steht.

Ich bin absolut begeistert und werde OpenELEC jedem weiterempfehlen.

Instant Messaging – XMPP

For me ICQ was my very first step in instant messaging. I have been using it for 13 years now I and plan of quit using it because it’s a proprietary, non open protocol. It lacks progress. At least I cannot tell if there has been added any features since using it. Plus I don’t know where my messages are being transported and who can monitor or even manipulate them.

I go XMPP (Jabber), which is open and it has been standardized by the IETF . It has so many more features than ICQ, MSN and Yahoo. You can Audio/Video Chat. There are chat groups and you can run your own server. It is able to interact with modern telephony installations. You can use it on any device:

  • Mobile Phone
  • Tablet PC
  • Desktop Computer
  • Laptop Computer
  • even your Settop Box

Even big players like whatsapp or facebook are using xmpp, but they choose to lock everyone else out, meaning: Normal Jabber-Accounts cannot talk directly to facebook users or whatsapp users which is honestly a shame.

I want freedom, I want control and I want features and progress. This is why I’m telling you this because I want you all also to quit using those proprietary chat-services and start using XMPP.
Either setup your own jabber server or form groups where you define a person of trust as the administrator. The alternative is to get a free account with one of countless free operators. My favourite XMPP Client it Jitsi btw. Audio and video works flawlessly and it runs on Windows, OS X and Linux. It’s really fun.

 

vnstat calculates wrong, or: confusion of prefixes

This is what vnstat gives me as a daily usage: 877.13 MiB
This is what vnstat gives me as the avg. rate: 83.17 kbit/s
This is what the correct avg. rate actually is: 85.16 kbit/s

What vnstat actually does wrong is powering by 1024 in order to transform bit into kilobit.
I use a point as a decimal mark by the way… and I assume that the amount of transferred bits per day is given correctly.

This is how vnstat calculates:

877.13 MiB * 8 = 7,017.04 Mibit
7,017.04 Mibit * 1024 = 7,185,448.96 Kibit (binary prefix)
7,185,448.96 Kibit * 1024 = 7,357,899,735.04 bit/d
7,357,899,735.04 bit / 24 = 306,579,155.63 bit/h
306,579,155.63 bit/h / 60 = 5,109,652.59 bit/m
5,109,652.59 bit/m / 60 = 85,160.88 bit/s
85,160.88 bit/s / 1024 = 83,17 kbit/s

This is how it should be done:

877.13 MiB * 8 = 7,017.04 Mibit
7,017.04 Mibit * 1024 = 7,185,448.96 Kibit (binary prefix)
7,185,448.96 Kibit * 1024 = 7,357,899,735.04 bit/d
7,357,899,735.04 bit / 24 = 306,579,155.63 bit/h
306,579,155.63 bit/h / 60 = 5,109,652.59 bit/m
5,109,652.59 bit/m / 60 = 85,160.88 bit/s
85,160.88 / 1000 = 85,16 kbit/s

I contacted the author of vnstat (Toivola) on September 21st 2012 but he did not act on my hint, so I decided to publish my finding.

Die ewige Suche nach der Logik in der Sprache

In Deutschland ist es wie in der Mathematik. Wenn man etwas verneinen möchte dann tut man dies in einfacher Form. Was für uns auch logisch erscheint. Kommen solche Menschen jedoch in Kontakt mit solchen, die doppelte Verneinung verwenden, so machen Sie sich häufig lustig über diesen vermeintlichen Fehler.

“Ich verfüge über keine Informationen.”

In amerikanischen Filmen und Serien habe ich häufig die doppelte Verneinung erfahren. Für sie jedoch erscheint sie ganz natürlich und es wird scheinbar immer richtig verstanden. Der Empfänger versteht es so wie der Sprecher es meint.

I haven’t got no information.

In beiden Fällen hat die Kommunikation also funktioniert. Dementsprechend ist auch jedes Kriterium was man an Kommunikation haben kann erfüllt. Nämlich genau dieses Ziel versucht das Werkzeug Sprache zu erreichen: Das was der Empfänger versteht entspricht zu 100 % dem was der Sprecher meinte.

Mit welchem Kriterium soll man nun also an die Frage herangehen welches von diesen beiden Varianten die Logischere ist. Ich bin tatsächlich der Meinung dass keine der beiden Varianten mehr oder weniger logisch ist. Denn dadurch, dass das Kriterium der hundertprozentigen Erfüllung von dem Verständnis erfüllt ist, kommt es eben zu einer kompletten Gleichsetzung. Argumentativ kann man die Begründungen besser verstehen wenn man weiß, dass Sprache auf dem Definieren von Wörtern basiert.

Die erste Gruppe von Menschen definiert es auf die eine Weise, die andere Gruppe von Menschen definiert es eben auf die jeweils Andere. Solange sich jeder darüber bewusst es gibt es keinen Grund jemanden auszulachen oder jemandem zu unterstellen, er würde das Werkzeug Sprache verkehrt benutzen (Vgl. Thomas meint zu Jürgen nach dem Unterricht: “Es muss heißen: Ich habe kein Geld anstelle von: Ich habe nicht kein Geld.”).

Man muss sich also unterm Strich sehr bewusst darüber sein, dass das was jemand sagt auch nur dann bei dem Empfänger genauso ankommt wenn Sie die exakt gleiche Definition verwenden. In meiner Praxis als Kommunikator habe ich öfter erfahren dass die Definitionen nicht immer übereinstimmen. Je weiter die Definitionen voneinander entfernt sind desto größer werden die Probleme bei dem Funktionieren von Kommunikation. Es geht sogar so weit, das man mit dem gleichen Wort etwas genau Entgegengesetztes meint. Entweder ist dann der Gegenüber sehr aufgebracht, oder aber sehr verwirrt. Beide Situationen sind in keiner Kommunikation erwünscht.

Die richtigere Variante nach einem logischen Kriterium gibt es also nicht. Es gibt jedoch eine richtigere Variante nach dem Kriterium der Praktikabilität. Die doppelte Verneinung funktioniert zum Beispiel bei den Amerikanern nur deswegen, weil die nach unseren Kriterien logischere Aussage viel seltener beabsichtigt ist. Einzig und allein aus diesem Grund kommt es zum häufigen Verstehen der doppelten Verneinung.
Vorausgesetzt man müsste sich der doppelten Verneinung häufiger bedienen, so wäre es kontraproduktiv eben eine Formulierung zu benutzen Und dafür zwei Bedeutungen zu haben. Besonders schlimm ist es deswegen weil die beiden Bedeutungen das genau entgegengesetzte Teil meinen. Es würde nämlich in der Praxis bedeuten, dass man für die korrekte Schlussfolgerung, lediglich die nonverbale Kommunikation benutzen kann um zu erahnen was gemeint ist. Dies bietet natürlich viel zu viel Spielraum für Missverständnisse.

Fazit: Funktionierende Kommunikation ist in der Basis eine Frage von übereinstimmender Definition.

Was ist die Piratenpartei?

Im Jahre 2009 zog die Piratenpartei meine Aufmerksamkeit auf sich, da sie es schafften äußerst überraschend ins Europaparlament einzuziehen. Seitdem verfolge ich sehr eng, was in dieser Partei passiert, in der ich seit Februar 2010 Mitglied bin. Das Bild, was ich über sie gewonnen habe, möchte ich nun einfach mal darstellen, denn viele Menschen scheinen sich zu fragen: Was ist die Piratenpartei überhaupt und was machen sie? Es ist durchaus möglich, dass ich auch meine Wunschvorstellung ein wenig mit einfließen lasse.

Struktur
Die Piraten sind für mich eine Partei, die von Grund auf völlig anders organisiert und strukturiert ist als jede andere (nennenswerte) Partei in Deutschland. Schon allzu oft habe ich mich über den Opportunismus gerade in den größeren Parteien aufgeregt. Dort sieht man sich ständig der Gefahr ausgesetzt kein stringentes Bild nach außen darzubieten. Wenn zum Beispiel mal ein Mitglied etwas gegen den allgemeinen Konsens der Basis sagt, werden sehr schnell Rücktrittsforderungen laut. Das ist erbärmlich.
In der Piratenpartei nehme ich das völlig anders wahr. Die Mitglieder scheinen fähig zu sein die eigene Meinung der statistischen Mehrheit unterzuordnen. Dennoch darf sich jeder frei  äußern. Was die statistische Mehrheitsmeinung tatsächlich ist, versuchen sie deswegen mit möglichst effektiven und genauen Mitteln zu berechnen. Liquid Feedback ist immer noch ziemlich jung und trotzdem ein sehr wichtiges Werkzeug für diesen Zweck. Unabhängig davon ist der Konsens im Allgemeinen sehr groß, da sich Menschen mit den gleichen Idealen zusammen finden.

Argumente statt Diskreditierung
Was mich in der deutschen Politik mit am meisten ankotzt ist das Diffamieren anderer Parteien oder deren Mitglieder. Ob in einer Polit-Talkshow oder auch in direkten Gegenüberstellungen z.B. vor einem wichtigen Wahlkampf: Es findet kein Gespräch statt, in dem der Kontrahent nicht schlecht geredet wird. Natürlich muss es erlaubt sein Kritik zu äußern. Ich bin sogar der Meinung, es ist sogar unverzichtbar. Allerdings stelle ich für mich sehr häufig fest, dass dabei das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird, nämlich die Pflicht die Bürger zu vertreten. Sachliche Argumente zum Thema sind in solchen Runden oft Fehlanzeige. Statt dessen hört man Sätze wie z.B.: “Während Ihrer Legislaturperdiode gab es 3 % mehr Arbeitslose”.
Das ist eine Tendenz, die ich bei den Piraten nicht feststellen kann. Wirklich alle Mitglieder, die sich in der Öffentlichkeit bewegen, konzentrieren sich auf die Sache und versuchen nicht gut auszusehen, indem sie Ihr Gegenüber in ein schlechtes Licht zu rücken versuchen. Das ist auch wirklich äußerst unsportlich und sollte sich jeder Politiker mal durch den Kopf gehen lassen.

Unvollständiges Wahlprogramm
Eine Sache wird den Piraten häufig vorgehalten: Sie haben kein vollumfängliches Wahlprogramm. Das stimmt natürlich (März 2012).
Das ist aus meiner Perspektive aber einer Ihrer Hauptstärken, ohne dass sie oder auch andere das überhaupt registrieren. Dies ist die Begründung für diese kühne Behauptung:
Parteien und Politiker geben nur allzu gerne Ihre Meinung kund. Die CDU/CSU hat umfangreiche Programme, die sich auf den Datenschutz, das Urheberrecht oder auch Themen wie Software-Patente beziehen. Meiner Meinung nach wäre eine Partei wie die CDU/CSU gut beraten sich zu solchen Themen besser nicht zu äußern. Sie hat nämlich in meinen Augen von vielen dieser Dinge nicht den leisesten Schimmer. Spätestens wenn sich diese Themen auf das Internet beziehen, wenden Sie Ihre traditionellen, festgefahrenen, unbeweglichen UND konservativen Prinzipien darauf an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Museum für prähistorische Kunst. Genau hier wird nicht nur die Unbeweglichkeit einzelner Parteien deutlich, sondern auch die unseres politischen Systems.  Die Piraten sind sich nicht zu schade einzugestehen, wenn Sie von einer Sache keine Ahnung oder einfach noch keinen Konsens gefunden haben.

Ideale und Transparenz
Gibt es noch Politiker mit Idealen? Ja es gibt zum Glück noch Einige, auch außerhalb der Piratenpartei. Wie viele davon können denn selbst bei zunehmender Macht und Erfolg diese Ideale erhalten? Korruption ist in Deutschland scheinbar kein Thema. Aber nur, weil es nicht so schlimm ist, dass wir darunter zerbrechen. Tatsächlich glaube ich, dass eine Transparenz der Politik so wie sie die Piraten fordern, Korruption – die es m.E. in Deutschland gibt – stark bekämpfen würde. Diese Forderungen nach Transparenz erwächst bei den Piraten nämlich vor allen Dingen daraus, dass man sich von der Politik etwas verarscht vorkommt. Wo fließen welche Gelder hin, und warum haben wir für diesen Kram soviel Geld übrig, wo wir doch viel mehr Gelder für Kindertagesstätten und Schulen bräuchten? Gerade solcher Mist treibt Menschen zur Resignation. Sie gehen nicht wählen. Genau dort haben die Piraten nämlich dei größten Zuwachs an Wählern. Bei Menschen, die es satt gewesen sind. Sie hatten völlig Recht nicht wählen zu gehen, denn die viel verbreitete Meinung “Meine Stimme ändert ja doch nichts” hat sich für sie bewahrheitet.

Der Mut für unbeliebte Entscheidungen
Hier muss die Partei noch Ihren Respekt verdienen. Bisher hatte sie nie wirkliche Entscheidungsgewalt, egal ob auf Landes- oder Bundesebene. Sollte man aber tatsächlich einmal Teil einer Regierunng werden, so wird sich spätestens dann zeigen, ob man auch gewillt ist unbeliebte Entscheidungen zu treffen. Auch dies ist einer meiner Kritikpunkte an der aktuellen politischen Situation. Stimmen gewinnen indem man schöne Augen auf großen Plakaten macht, sich ambitionierte Ziele setzte. Wird man dann gewählt sieht alles nur noch halb so rosig aus. Deswegen benötigen wir Menschen mit Rückgrat und ehrlichen Absichten.

Die Erscheinung
Auch optisch sind die Piraten absolute Gewinner. Mit normaler Straßenkleidung und teilweise absolut unseriösen Frisuren auf dem Kopf oder auch im Gesicht, repräsentieren Sie den normalen Durchschnittsbürger, der sich eher darüber aufregt wie gelackt z.B. ein Wulff oder ein zu Guttenberg daher kommt. Das ist nicht nur sympathisch sondern auch authentisch.