Freifunk ohne gluon?

Ich bin schon seit einigen Jahren ein großer Fan von Freifunk. Leider war in Aachen bis zum Jahre 2014 wenig bis gar keine Aktivität rund um dieses Projekt zu verzeichnen. Das hat sich zum Glück deutlich geändert. Mittlerweile sind über 2.000 Knoten / Access Points in Betrieb.

Wie bei jeder Software bin ich lange nicht mit allen Facetten der aktuellen gluon Firmware zufrieden. Das beste Beispiel dafür ist die Tatsache, dass man für sein Heimnetz häufig 3 Router aufstellen muss um eine vernünftige Abdeckung des eigenen Netzes zu gewährleisten. Möchte man zusätzlich Freifunk betreiben, braucht man weitere 2, besser 3 Geräte. Das halte ich für inakzeptabel. Es gibt noch einige anderen negativen Aspekte, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen möchte.

Jedenfalls habe ich nicht einfach die Hände in den Schoß legen wollen. Leider hat es sich leider gezeigt, dass die Einflussnahme bei gluon auf Netzwerk-Design Entscheidungen sich sehr schwierig gestaltet.
Unter Anderem deswegen habe ich schon im Jahre 2014 angefangen mit Hilfe der OpenWRT buildroot Umgebung eine eigene Firmware zu erstellen, die mittlerweile auf LEDE basiert.

Zunächst bedurfte es einiger Experimente mit der buildroot Umgebung. Bei der Anzahl Flash-Vorgänge aus den letzten beiden Jahren würde ich auf eta 100 tippen. Zahlreiche Design Entscheidungen bezüglich des Build Prozesses mussten erst mühevoll gefunden werden.
Noch bevor ein wirklich brauchbares Firmware release veröffentlicht wurde, erschien der Quellcode (GPL) auf Github. Dabei ist festzuhalten, dass es sich bei Freifunkcp nicht ausschließlich um ein Firmware release handelt, sondern in erster Linie tatsächlich um einen Firmware Baukasten.

Durch meine Erfahrungen mit Freifunkcp möchte ich berichten:
Eingesetzte Switche unterstützen idealer Weise 802.1Q. ath10k kann man durchaus einsetzen, allerdings gibt es hier einige Tücken. Freifunkcp läuft bislang nur auf einer Hand voll Geräten. Prinzipiell kommen alle Geräte ab 8MB Flash auf denen OpenWrt / LEDE läuft in Frage. Allerdings veröffentliche ich nur fertige Images für Geräte, die ich getestet habe.
Knoten müssen nicht zwangsläufig das adhoc interface zum kabellosen Meshen betrieben werden. Mit Freifunkcp ist es sehr einfach möglich dieses Feature abzuschalten, da eine Kabel-Mesh Strecke oft viel sinnvoller ist. Dazusind  mehrere VLAN reserviert in der Freifunkcp Firmware. Um mit meinen Nachbarn zu meshen – zu denen ich noch kein Kabel habe – steht auf dem Dach ein Gerät, dass natürlich Meshing über Wifi betreibt.

Schon seit etwa 2 Jahren betreibe ich nun schon produktiv Access Points auf Basis von Freifunkcp. Die Hauptnachteile derzeit sind die fehlende Integration in die Freifunk Karte und die fehlende Möglichkeit mit einem Freifunkcp basiertem Gerät die VPN Verbindung zum gluon supernode aufzubauen. Für Letzteres empfehle ich einen gluon offloader z.B. virtualisiert auf Basis von x86 zu betreiben.

Mittlerweile wächst auch die Freifunk Community in Alsdorf. Wer sich dafür interessiert sollte unbedingt mal die Webseite des Freifunk Alsdorf besuchen.

Da sich immer noch Niemand bereit erklärt hat mich aktiv in der Entwicklung zu unterstützen, maintaine ich Freifunkcp immer noch alleine. Nicht zuletzt deswegen befindet sich die Firmware immer noch im beta Status. Trotzdem möchte ich empfehlen mal ein Image auszuprobieren.

Schnelles Internet in Alsdorf

Zwar gibt es in einigen Stadtteilen wie Kellersberg oder auch Alsdorf Mitte bereits sehr brauchbare Internetzugänge, hat es in anderen Ortsteilen lange schlecht für den Nutzer ausgehen. NetAachen bietet ab sofort zur Vorbestellung für Teile Alsdorfs schnelle Produkte an.

Ein Erfolg für Bürgermeister Sonders nun verkünden zu können, dass nach anderen Kommunen im Nordkreis nun auch Alsdorf besser versorgt werden wird.
So werden in Ofden aktuell Outdoor-DSLAMs installiert, die den Weg vom letzten aktiven Punkt bis zum Kunden verkürzen und dadurch Techniken wie VDSL großflächig verfügbar machen. Dadurch werden Datenraten von 100Mbit/s im Downstream und bis zu 40 Mbit/s im upstream verfügbar.Outdoor DSLAM
In Haus Ofden hat am heutigen Abend eine Informationsveranstaltung statt gefunden. Kommende Woche Diensteg ist dann in der Siedlerklause in der Begau selbiges.

Bei NetAachen lassen sich bereits preiswerte Internetzugänge vorbestellen. Sponsored Link.

Ortsteile wie Dufessheide/Reifeld sind zunächst nicht vom Ausbauplan erfasst.  Obwohl prinzipiell bereits auf Teilen der Ausbaustrecke Leerrohre vorhanden sind, wird bereits das Verlegen des Glasfaserkabels ziemlich kostenaufwändig sein. Hinzu kommen die Investitionskosten für technische Apparate.

Glasfaserkabel bilden im Hintergrund die Basis der Vernetzung. Die letzen Meter bis zum Kunden werden weiterhin mit Kupferadern überbrückt. Aus diesem Grund ist die Notwendigkeit Straßen aufreißen zu müssen auf ein Minimum reduziert.

Neubauten wie an der Alfred-Brehm-Str. (VABW Gelände) erhalten statt dem sonst üblicherem VDSL eine direkte Glasfaseranbindung (FTTH).

Das Internet ist Scheiße

Das Internet ist Scheiße

Dass ich diesem witzigen Herren einmal zustimmen würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber es ist so. In den letzten Jahren ist viel passiert, was mich langsam zu dem Schluss kommen lässt, dass das Internet Scheiße ist. Warum?

Man könnte auch sagen: Das deutsche Internet ist scheiße, da sich viele Dinge auf die örtlichen Gegebenheiten beziehen.

Grottiger Upload

Selbst bei einem VSDL Internetzugang der heute (2014) noch als zeitgemäß erachtet wird, hat einen lächerlichen Upload von 10 Mbit/s. Das bescheuerte daran ist auch noch, dass man damit im Vergleich ziemlich gut bedient ist. So hat der durchschnittliche Kabel-Internet-Kunde in Deutschland auch höchstwahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung. Mir bekannt sind einzig und allein die privilegierten FTTB / FTTB Glasfaser-Kunden. Und selbst dort bieten die ISP nur exakt so viel Leistung, wie Ihnen die Konkurrenz es Ihnen gebietet.

Preisunterschiede / Leistungsunterschiede

Vergleich 1:
Deutsche Glasfaser synchroner 100 Mbit/Zugang Preis/Leistung
zu
SDSL Businesskunde 5 Mbit/s Preis/Leistung

Vergleich 2:
Eine Flatrate
mit einer
Fake Flatrate (Drosselung)

Vergleich 3:
siehe nächstes Kapitel.

Preis und Verfügbarkeit von IP

Bei dem relativ preiswerten RZ Betreiber Hetzner bezahlt man für 30 zusätzlich nutzbare IPv4-Adressen 47,- € im Monat (inkl. Flexi-Pack). Das ist unwahrscheinlich viel, wenn man mal den Preis pro IPv6 Adresse gegenüber stellt.

Auch bei Endkunden-Anschlüssen erhält man nur kostenpflichtig eine feste öffentliche IPv4. Mehr ist dann aber auch schon nicht mehr drin. Transfernetz mit Nutznetz hinten dran, ist erst gar nicht zu bekommen.

Geroutete Netze / Verfügbarkeit von IPs

Bei einem Endkunden-Anschluss erhalte ich eine IPv4 Adresse. Der offizielle Vorschlag bei IPv6 ist ein Präfix mit einer Länge von 48. Das wäre sagenhaft, denn damit könnte man ziemlich komplexe Strukturen aufbauen. Das geht prinzipiell mit einer Präfix-Lenge von 64 auch, jedoch sieht IPv6 mit einen Interface Identifier von 64 vor. Diesen könnte man dann nicht einhalten.

Dennoch ist die Situation bei bisherigen Einführungen eher schlecht als Recht. So erhält man das Eine mal einen statischen Präfix, innerhalb dessen der Interface Identifier sich regelmäßig ändert (Privacy Extensions). Ein Anderes mal erhält man einen wechselnden Präfix à la 24h disconnect.
Beides ist im Prinzip nicht, was man prinzipiell braucht, sondern man benötigt immer Beides. Alles andere ist aufgezwungener Kompromiss.

Bei IPv4 ist die Situation grundsätzlich wegen der Knappheit derart miserabel… Ein anständiges, öffentliches IPv4-Netzwerk aufzubauen ist teuer.

Dual Stack Lite

Man bekommt erst gar keine öffentliche IPv4 Adresse mehr, sondern mehrere Kunden gehen über eine IPv4 Adresse online. Das ist rechtlich schwierig, aber auch technisch miserabel.

IPv6 Paketfilter

Die größte Frechheit schlechthin ist eingehenden Datenverkehr für das Heimnetz nicht zu ermöglichen. Gewisse Kabel-Provider sperren im Router einfach die Möglichkeit auch über IPv6 eingehende Datenverbindungen zuzulassen.
Man möge als Anbieter solcher Zugänge den Aspekt der Sicherheit hervorheben, was in meinem Augen Unsinn ist.

Aber auch Geräte von AVM (Fritz!Box) bekommen es einfach nicht gebacken IPv6 Datenverkehr ordentlich zu verwalten. So ist es bis heute (Dez. 2014) nicht möglich statische IPv6 Routing-Einträge vorzunehmen geschweige denn Paketfilter-Regeln zu definieren. Man kann zwar Freigaben für IPv6 definieren, aber dabei wird man beschränkt auf die letzten 64 bit des Interface Identifiers.

Immerhin kann die Fritz!Box Prefix Delegation. Das ist schon mal nicht schlecht. Wie RFC-konform das Ganze ist, habe ich nicht getestet. Es funktionierte allerdings auf Anhieb, dann allerdings mit den oben genannten Einschränkungen.

Über-Regulierung

Ich gebe zu das Internet war lange Zeit eine anarchistische Umgebung. Aber dass Anarchie auch Vorteile hat, erkennen nur die Wenigsten (an). Es werden ständig neue Maßnahmen ins Leben gerufen die den Nutzer transparenter machen, ihm Rechte aberkennen oder ihn sogar kriminalisieren.

So sperren Provider Ports oder schließen über die Nutzungsbedingungen aus bestimmte Dienste nutzen zu können. Eltern werden hart bestraft, weil deren Kinder Musik heruntergeladen haben. etc.

Auch die Fremdstörerhaftung ist ein gutes Gesetzes-Beispiel, warum wir in Deutschland keine anständige Internet-Kultur haben.

2-Klassen Internet

De facto ist das 2-Klassen Internet schon seit einigen Jahren existent. Nach meinem Gefühl seit etwa 2006. So lange die Lobbyisten so gut ankommen und die Community so wenig Einfluss hat wie jetzt, wird sich auch weiter nichts daran ändern.

Überwachung

Das bescheuerte hier dran ist, dass die Nutzer teilweise selbst Schuld sind. Sie nutzen Facebook, diverse Clouds, Dropbox, Whatsapp, Mobiltelefone und Anderes.

Diese Lösungen sind natürlich häufig deswegen so attraktiv, weil sie komfortabler sind als Spionage-unfreundliche Software.

Router-Zwang

Ich hoffe diese Bastion fällt sehr bald. Dem Kunden einen Router aufzuzwingen ist einfach unerhört.

IPv6 Migration

IPv6 ist schon sehr alt. Gemessen daran ist die Adaptionsrate extrem schlecht. Ich fürchte das liegt unter anderem daran:

  1. Nutzer des Internet sind schlecht über IPv6 informiert.
  2. Administratoren sind schlecht über IPv6 informiert.
  3. Viele Provider bieten kein IPv6 an.
  4. Firmen führen IPv6 nicht oder nur zögerlich ein.

Schlechte Breitband Versorgung

Leider höre ich auch immer wieder von Nutzern Sätze wie: “Es braucht niemals jemand mehr als eine 16 Mbit ADSL-Leitung”. Solche dummen Äußerungen zeigen, dass selbst die Nutzer noch nicht verstanden haben, was das Internet ist und welches Potential darin steckt.

Die Bundesregierung hat ambitionierte Ziele, die sie nicht einhalten können / werden. Außerdem setzen sie auf einen Technologie-Mix anstatt Flächendeckende Glasfaser auszubauen. Glasfaser ist langfristig nicht nur wirtschaftlicher sondern auch zukunftssicherer.

Informationssichere Kommunikation

Möglichkeit um weitestgehend sicher >>mal eben<< zu kommunizieren ist nicht vorhanden. Gute Sicherheit bedeutet zu viele Kompromisse auf der Handharbarkeitsebene / Administrationsebene.

Fazit

Insgesamt ist es einfach anstrengend und auch zermürbend geworden das Internet zu benutzen. Es muss sich einiges ändern, damit man es wieder mit Freude nutzen kann.

  • Leistungsfähigkeit muss deutlich steigen
  • Zuverlässigkeit muss deutlich steigen
  • Zukunftssicherheit muss steigen bzw. langfristiger ausgerichtet werden
  • Mehr anständige und faire Tarife müssen her
  • Unmögliche AGB / Nutzungsbedinungen / Gesetze müssen korrigiert werden
  • IPv6 muss großflächig und schneller eingeführt werden
  • Der Begriff Flatrate muss reserviert sein für Tarife die gänzlich auf Drosseln verzichten

Netzkultur Aachen

Der Netzkultur Aachen. befindet sich gerade in der Gründungsphase und ist noch auf der Suche nach Gründungsmitgliedern. Das Hauptziel des Vereins ist unterversorgte Gebiete innerhalb der Städteregion Aachen mit einem schnellen und zeitgemäßen Anschluss an das Internet zu versorgen.

Hierzu soll der Verein als repräsentatives Organ die Bürger gegenüber den großen Internet Service Providern wie NetAachen, Unitymedia, die deutsche Telekom oder Telefonica / O2 vertreten und dafür sorgen, dass schlecht ausgebaute Gebiete in Zukunft vernünftig versorgt werden.

Unser erstes Projekt ist das “Projekt Alsdorf Ofden” wo der Ortsteil Ofden von Alsdorf im Mittelpunkt steht. Dort existiert nämlich –  wie in einigen älteren Postings  (12) bereits angedeutet – eine größere Versorgungslücke. Es liegt dort kein Kabel und die Strecke der Telefonkabel zur nächsten Vermittlungsstelle sind dermaßen lang, dass kaum eine stabile DSL Verbindung zu Stande kommt. Die Datenraten liegen zudem in einem Bereich der nicht mehr feierlich ist.

Bitte unterstützen Sie unser Projekt entweder indem Sie

 

Breitbandinternet in Alsdorf (Glasfaser)

Erneut möchte ich berichten über meinee Aktivitäten zum Internet Breitbandausbau (Glasfaser) in Alsdorf. Mir persönlich kommt es besonders auf die Versorgung des Ortsteiles Ofden an, denn hier gibt es nur sehr schlechte DSL Verbindungen und auch Kabel (Unitymedia) bietet hier leider nichts an. Jedoch auch andere Ortschaften von Alsdorf haben noch massive Schwierigkeiten einen schnellen Anschluss an das Internet zu erhalten. Dazu habe ich einige Initiativen gegründet mit dem Ziel an der Situation nachhaltig etwas zu verändern.

  1.  Glasfaserausbau Ofden
    https://www.facebook.com/groups/503742443015426/
  2. Du bist aus Alsdorf wenn… Aufruf sich auf der Website von NetAachen zu registrieren
    https://www.facebook.com/groups/137433263064594/
  3. Kontakt der Stadt Alsdorf (Herr Stephan Müller)

    Sehr geehrter Herr Müller,

    ich habe Sie als Ansprechpartner genannt bekommen von Herrn Thomas Braune vom Breitbandbüro des Bundes (www.breitbandbuero.de). Mir ist es ein Anliegen die Situation der schlechten Internetversorgung in Alsdorf Ofden zu beenden.
    Dazu habe ich bereits sämtliche Internet Service Provider kontaktiert. Am vielversprechendsten scheint die Aussage von NetAachen zu sein, die u.U. bereit wären Glasfaseranschlüsse (FTTH) in Ofden zu verlegen, sofern das Interesse dort groß genug sei. Im Gebiet Erkelenz / Heinsberg und auch Übach Parlenberg wird solche eine Versorgung bereits ausgebaut (http://www.deutsche-glasfaser-hs.de). Auch für alle anderen Stadtteile in Alsdorf würde dies durchaus Sinn machen. In Ofden jedoch ganz besonders, weil hier die Versorgung einfach das unterste Minimum darstellt. Außerdem wird es meines Wissens ja in Ofden auch viel neu gebaut (VABW, etc). Nun möchte ich Sie als Stellvertreter der Stadt kontaktieren und fragen wie Sie zu dieser Angelegenheit stehen und ob man das Thema forcieren kann ggf. mit der Hilfe der Stadt Alsdorf. Ich wäre Ihnen für eine Antwort dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jochen Demmer

  4. Herr Fromm von www.breitbandnrw.de

    Sehr geehrter Herr Fromm,
    über Herrn Thomas Braune (www.breitbandbuero.de) habe ich Ihre Internetadresse und somit Ihre Emailadresse erhalten. In einigen Stadtteilen von Alsdorf (52477) ist die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen nicht gegeben, im Speziellen Alsdorf Ofden. Im benachbarten Erkelenz / Heinsberg werden in einem sehr attraktiven Projekt Glasfaseranschlüsse ins Haus verlegt (FTTH). Mir wäre es ein sehr wichtiges Anliegen, wenn wir diesen Ausbau auch in Gesamtgebiet Alsdorf in Gang bringen könnten. Ich habe bereits den lokalen Anbieter NetAachen kontaktiert der generelle Bereitschaft signalisiert hat. Einen Vertreter der Stadt Alsdorf (stephan.mueller@alsdorf.de) habe ich ebenfalls kontaktiert, jedoch erst kürzlich und deswegen noch ohne eine Reaktion. Was kann ich / können Sie / können wir tun, damit die Sache in Gang kommt?
    Mit freundlichen Grüßen
    Jochen Demmer

  5. Kontakt zum Breitbandbüro des Bundes

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    in Alsdorf Ofden (52477) ist der Anschluss an das Internet als miserabel

    zu betrachten.

    Ich würde gerne wissen welche Pläne es für den Breitbandausbau dieses

    Ortsteiles gibt. Was kann ich tun um den Breitbandausbau voran zu treiben.

     

    Vielen Dank
    Jochen Demmer

    Hier gab es sogar bereits eine Reaktion:

    Sehr geehrter Herr Demmer,

    vielen Dank für Ihre Nachricht vom 10. Februar 2013 an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zum Thema Breitbandausbau. Als zuständiges Kompetenzzentrum des BMWi übernimmt das Breitbandbüro des Bundes gern die Beantwortung Ihrer Fragen.

    Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement der Bürger für den Breitbandausbau. Die von Ihnen angesprochene Gründung einer Initiative ist hierbei nicht nur ein guter Weg, um den Wunsch der Bürger nach schnellen Internetanschlüssen aufzuzeigen, sondern ermöglicht darüber hinaus die Bündelung entsprechender Nachfragen. Über eine Unterschriftenaktion o. ä. kann der Bedarf an Breitbandzugängen validiert und an potenzielle Netzbetreiber und die Gemeinde herangetragen werden. In vielen Fällen ist eine tiefergehende Umfrage in Form einer Bedarfsanalyse auch Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln für den Breitbandausbau. Detaillierte Informationen und Checklisten sowie Beispielumfragen finden Sie unter https://www.zukunft-breitband.de/DE/ausbau.html. Hier werden auch weitere Informationen für einen schrittweisen Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen zur Verfügung gestellt.

    Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen der Stadt Alsdorf ist für Ihren Ortsteil derzeit kein Ausbauvorhaben geplant.

    In der Stadt Alsdorf wird die Thematik Breitbandinfrastruktur vom Fachbereich Wirtschaftsförderung und Liegenschaften koordiniert. Als zuständiger Ansprechpartner steht Ihnen dort Herr Müller für Fragen und Auskünfte gern zur Verfügung:

    Stadtverwaltung Alsdorf

    Wirtschaftsförderung und Liegenschaften

    Stephan Müller

    Hubertusstraße 17

    52477 Alsdorf

    Tel.: 02404 50-378

    Fax: 02404 57 999-378

    E-Mail: stephan.mueller@alsdorf.de

    Internet: www.alsdorf.de.

    Darüber hinaus haben alle Bundesländer Initiativen gegründet, die sich mit dem Thema Breitband auseinandersetzen. Das für Nordrhein-Westfalen zuständige Kompetenzzentrum begleitet die Entwicklung im Land, unterstützt Städte und Kommunen beim Breitbandausbau und steht für Auskünfte zu Projekten in der Region gern zur Verfügung:

    BreitbandConsulting.NRW

    Bergische Universität Wuppertal
    Rainer-Gruenter-Str. 21
    42119 Wuppertal
    Tel.: 0202 439-1038
    E-Mail: info@breitbandnrw.de

    Internet: www.breitbandnrw.de.

    Eine kurzfristige Bereitstellung von Breitbandanschlüssen ist über die Nutzung satellitengestützter Telekommunikationstechnologie möglich.

    Breitbandverbindungen über Satellit bieten schnelle Übertragungsraten und zeichnen sich durch eine hohe Verfügbarkeit aus. Eine Auflistung entsprechender Anbieter können Sie der anhängenden Übersicht des Breitbandatlas (www.breitbandatlas.de) entnehmen. Weitere allgemeine Informationen zur Satellitentechnologie finden Sie in der beigefügten Broschüre.

    Weitere Informationen zum Breitbandausbau und den verschiedenen Technologien erhalten Sie auf der Internetseite www.zukunft-breitband.de.

    Wir bedanken uns für Ihr Interesse und hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag
    Thomas Braune

Webhosting aus Aachen – Aktion Free:mid

Bei hostaachen.de gibt es ein exzellentes Webhosting-Paket inkl. umfangreichen Leistungen:

hostaachen.de Logo

  • 1 GB Webspace
  • 20 GB Traffic
  • Email (POP3 / IMAP / Spamschutz / Virenschutz)
  • PHP5 (Fastcgi / mod_php)
  • CGI
  • Ruby
  • Python
  • MySQL 5.5 (maximal 2 Datenbanken)
  • Webalizer oder AWStats Statistiken
  • ISPConfig 3 Administrationsoberfläche
  • IPv6 Ready

und das 1 Jahr lang absolut kostenfrei (exkl. Domainhosting).
Take a look at it!

Instant Messaging – XMPP

For me ICQ was my very first step in instant messaging. I have been using it for 13 years now I and plan of quit using it because it’s a proprietary, non open protocol. It lacks progress. At least I cannot tell if there has been added any features since using it. Plus I don’t know where my messages are being transported and who can monitor or even manipulate them.

I go XMPP (Jabber), which is open and it has been standardized by the IETF . It has so many more features than ICQ, MSN and Yahoo. You can Audio/Video Chat. There are chat groups and you can run your own server. It is able to interact with modern telephony installations. You can use it on any device:

  • Mobile Phone
  • Tablet PC
  • Desktop Computer
  • Laptop Computer
  • even your Settop Box

Even big players like whatsapp or facebook are using xmpp, but they choose to lock everyone else out, meaning: Normal Jabber-Accounts cannot talk directly to facebook users or whatsapp users which is honestly a shame.

I want freedom, I want control and I want features and progress. This is why I’m telling you this because I want you all also to quit using those proprietary chat-services and start using XMPP.
Either setup your own jabber server or form groups where you define a person of trust as the administrator. The alternative is to get a free account with one of countless free operators. My favourite XMPP Client it Jitsi btw. Audio and video works flawlessly and it runs on Windows, OS X and Linux. It’s really fun.

 

Glasfaser FTTB von netaachen (7)

Im November 2009 habe ich das erste Mal über den geplanten Glasfaserausbau der Netaachen berichtet. Es hat sich viel getan und einige Bereiche Aachens sind bereits erschlossen. Die Informationspolitik und auch das Marketing des Internet Providers lässt aber für meinen Geschmack etwas zu wünschen übrig. Nicht nur hat Netcologne die Seite citynetcologne.de komplett vom Netz genommen. Wie schon in meinem letzten Beitrag vom November 2010 berichtet, scheint weder Netaachen noch Netcologne das Produkt Glasfaser vermarkten zu wollen. Multikabel ist nun der Name, auch wenn (oft) Glasfaser (FTTB) dahinter steckt. Auch die verschlechterten Produkteigenschaften habe ich in diesem Beitrag schon moniert, speziell weil man nun maximal 5 Mbit Upstream erhält und der Preis angezogen wurde.

In Sachen Ausbau scheint allerdings in Aachen die Sache wieder etwas ins Rollen zu kommen, obwohl man auf http://www.glasfasernetz-aachen.de Informations-technisch an der kurzen Schnur gehalten wird.
So hat man mir noch per Email im November 2011 attestiert, dass es derzeit im Aachener Süden (Eupener Str.) keine Pläne für den Ausbau des Glasfasernetzes gebe. Seit dem 08. Mai 2012 befindet sich doch nun in der Nähe der Vermittlungsstelle  am Soldatengässchen 2 eine Baustelle von Netaachen.

Vermittlungsstelle Baustelle
VST Baustelle Netaachen Eupener Str.

Dort wirbt man natürlich nicht mit Glasfaser, sondern mit dem Produkt Multikabel. Ich habe bereits per Email bei Netaachen angefragt. Sobald ich dort neue Informationen erhalte, werde ich sie hier kund tun.

Baustelle Eupener Str. Aachen Netaachen 01

Baustelle Eupener Str. Aachen Netaachen 03

——————————————————

Edit 19.05.2012:

Wie sich im Nachhinein herausstellt gibt es keinen Ausbau in diesem Gebiet. Es handelte sich lediglich um einen Einzelfall.

Quelle Kartenmaterial: openstreetmap.org
Quelle Bilder: Jochen Demmer

Openwrt Backfire Aiccu sixxs disconnect -> reconnect

Ich benutze nun schon seit über einem Jahr OpenWRT Backfire (10.03.1, r29592) auf einem wndr3700. Leider ist immer noch ein Bug im System:

https://dev.openwrt.org/ticket/10418

Im Netz findet man relativ wenig dazu. Ich habe einen Workaround  für das folgende Problem:

  1. DSL-Leitung wird unterbrochen (z.B. 24h Disconnect)
  2. DSL-Leitung wird wieder aufgebaut
  3. Aiccu Tunnel funktioniert nicht mehr

Leider ist dadurch die IPv6 Konnektivität mehr als gestört, speziell, wenn es mal häufiger vorkommt, dass die IPv4 Verbindung verloren geht. Wenn man das folgende Skript beim hochfahren des WRT automatisch starten lässt, prüft es alle 2 Minuten, ob IPv6 Konnektivität vorhanden ist. Falls nicht, startet es Aiccu neu. Viel Spaß damit.

#!/bin/ash
sleep 120
while [ true ]; do
ping6 -c1 2a02:2e0:3fe:100::7 2>/dev/null && echo still up || /etc/init.d/aiccu restart
sleep 120
done
exit 0

Was ist eine Flaterate?

Den Begriff Flatrate kann man im Einzelhandel relativ einfach mit “Soviel man möchte” übersetzen. Telefon-Flat, Internet-Flat oder zum Beispiel Flatrate-saufen. Fixkosten scheinen uns grundsätzlich angenehmer zu sein als variable Kosten. Es lässt sich einfacher kalkulieren.

Es gibt jedoch Produkte auf dem Markt, die den Begriff Flatrate für sich in Anspruch nehmen, aber einen Unterschied zu den üblichen Produkten bieten: Sie sind limitiert. Bestes Beispiel hierfür sind hierfür sogenannte “UMTS-Flatrates“. Das Besondere hierbei ist, dass ab einer bestimmten Konsum-Menge, die Leistung verringert wird. Um am UMTS-Beispiel zu bleiben, gibt es z.B. häufig Verträge, bei denen nach einer übertragenen Menge von 500 MB die Datenrate gedrosselt wird. Üblicherweise erhält man Raten von ca. 1 – 7 Mbit pro Sekunde, was einem herkömmlichen ADSL-Anschluss relativ nahe kommt, zumindest auf dem Papier. Nach der Drosselung fährt man dann üblicherweise für den Rest des Monats mit 64 kbit pro Sekunde, was einem ISDN-Internet Anschluss entspricht. Ich möchte den Unterschied möglichts klar und einfach lesbar noch einmal darstellen:

Vorher: 1.000 – 7.000 kbit pro Sekunde
Nachher: 64 kbit pro Sekunde
Nachlass nominell: 936 – 6.936 kbit pro Sekunde
Nachlass prozentual: 93,6 % – 99,1 %

Darf man so ein Produkt Flatrate nennen? Meiner Meinung nach:

NEIN