Fernseher ohne Alles

Fernseher erhalten heutzutage immer mehr neue Funktionen:

  • 3D
  • Smart-TV
  • Streaming
  • Multiple Tuner
  • etc.

Ich will soetwas alles nicht. Einen Fernseher kaufe ich mir um mindestens 5 – 10 Jahre davon zu haben. Die Technologien die man versucht in dem Gerät unterzubringen ändern sich aber viel zu häufig. Anstatt sämtliche Funktionen in das TV-Gerät zu integrieren würde ich mir lieber wünschen die bisherigen externen Geräte die man so hat(te) in einem Gerät zu vereinen:

  • DVD / Blu Ray
  • Streaming
  • Mediacenter
  • PVR / Tuner / Recorder

Außerdem versucht hier auch jeder Hersteller wieder eine eigene Suppe zu kochen und entwickelt lustig selbst eigene Lösungen.

Die Hersteller von Fernsehgeräten zwingen mich fast dazu Sonderfunktionen zu kaufen, die ich gar nicht möchte. Fast jedes Gerät verfügt über mehrere Tuner und auch über Sonderfunktionen wie 3D oder SmartTV. Ich bitte euch:

Macht mir einen Stromsparenden Fernseher mit einem tollen Bild und ein paar Anschlüssen. Das genügt.

Zyxel Switch GS2200 Factory Reset

Es kam wie es kommen musste: Kein Zugriff mehr auf die Web-Oberfläche meines Zyxel GS2200 24P Gigabit Switch (managebar).
Leider verfügt das Gerät nicht über einen Reset-Knopf mit dem man die Werkseinstellungen wiederherstellen kann. In der Anleitung ist ein Weg über die serielle Schnittstelle des Switches beschrieben.

Leider verfügt nur noch ein Computer bei mir über eine serielle Schnittstelle und auf diesem System läuft Linux. Zunächst versuchte ich per minicom eine Verbindung zum Switch herzustellen. Das Vergnügen war jedoch ziemlich einseitig, da ich keine Eingabe über die Tastatur machen konnte. Sobald die Abfrage erschien.

Press any key to enter Debug Mode within 3 seconds …

war ich also aufgeschmissen. Hiernach stolperte ich über cutecom, einer grafischen Alternative zu minicom. Hier konnte ich zwar irgendwie irgendwelche Zeichen an das Gerät übermitteln, allerdings kam ich auch hiermit keinen Schritt weiter.

Fast völlig verzweifelt fand ich über “apt-cache search” dann noch ein weiteres grafisches Tool mit dem Namen gtkterm.
Unter “Configuration” – “Ports” die Baudrate auf 9600 gestellt, Switch neugestartet und OH WUNDER. ES FUNKTIONIERT.

Leider war es nicht möglich über die Rettungskonsole das Gerät auf die Factory Defaults zurück zu setzen. Die Anleitunng wies an im Debug Modus den Befehl atlc einzugeben. Dieser quittierte bei mir jedoch mit einem Fehler, dass der Upload nicht erfolgreich war. Auch der darauf folgende Befehl atgo wurde nur mit

Error

quittiert.

Dann über das normale CLI konnte ich dann allerdings mit erase running-config und write memory den Switch auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Hiernach war er dann wieder ganz normal unter der 192.168.1.1 über das WebGUI zu erreichen.

Herzlichen Dank Zyxel, für diese 2 Stunden vergeudete Zeit. Ich hoffe jemand Anderes kann von meiner Erfahrung profitieren.

XBMC minimal ion230 auf USB Stick howto

Nach dem ich hier meine Erfahrungen mit XBMC unter Ubunut 9.04 auf einem Point Of View 230 Kund getan habe, möchte ich nun eine kurze Anleitung schreiben zu folgendem Setup:

  • Point of View Ion230 (Atom 1,6 GHz mit HT)
  • Nvidia Geforce 9400M
  • 2 GB RAM DDR2 800 MHz SO-DIMMs
  • USB Stick 2 GB
  • SATA 5 1/4″ DVD-R
  • Ubuntu 9.04 Netzwerk PXE Install
  • externer Dolby Digital Decoder (optische Übertragung)
  • Zugriff auf die Inhalte (Musik , Filme, etc) per NFS auf einem linux fileserver

Ich habe keine Festplatte mehr eingebaut, da mir selbst eine 2,5″ Platte noch zu viel Strom verbraucht, zu warm wird und zu laut ist. Ein USB Stick reicht völlig aus, da keine großen Datenmengen bewegt werden. 2 GB sind allerdings etwas knapp bemessen. Mit 4 GB wär man auf der sicheren Seite.
Befehle sind kursiv.

  1. INSTALLATION UBUNTU
    Installation Ubuntu minimal
    Markiert nur “ssh Server”
  2. sudo aptitude install xorg gnome-core gdm firefox synaptic  gnome-app-install
  3. sudo aptitude clean
  4. reboot
  5. DIGITAL AUDIO OUT
    Anmelden mit Gnome gui
  6. Oben Rechts auf den Lautsprecher und auf “Lautstärkeregler” (alsamixer)
  7. Auf “Einstellungen – sichtbare Tonspuren – Schalter – IEC958” aktivieren
  8. “Schließen”
  9. Im Mixer Registerkarte “Schalter”
  10. Haken setzen bei “IEC958
    Hierdurch wird der digitale Tonausgang aktiviert, der den Ton zum externen Decoder weiterreicht. Ob der coax-Anschluss auch aktiviert weiß ich nicht. Ich benutze den optischen Ausgang.
  11. XBMC INSTALLIEREN
    Hierzu gibt es schon eine gute Anleitung.
    In der Anleitung “Autostart (optional)” kann ich nur empfehlen einzurichten!
  12. Um per XBMC eine CD / DVD auswerfen zu können in der Datei “/etc/sysctl.conf” am Ende folgendes einfügen: “dev.cdrom.lock=0
  13. In den Einstellungen unter “Video – Rendering Method” auf VDPAU stellen
  14. Im Bios des Mainboard dem Onboard Grafikchip fest 512 MB zuteilen.
  15. NFS SHARES VERBINDEN
  16. aptitude install nfs-common
    In der Datei /etc/fstab die Einträge der eigenen Umgebung entsprechend anlegen. Hier sind Meine:
    fileserver:/mnt/lvm-fileserver/audio/   /mnt/audio nfs defaults 0 0
    fileserver:/mnt/lvm-fileserver/video    /mnt/video nfs defaults 0 0
  17. Nun kann man per “mount -a” die Freigaben einbinden.
  18. NVIDIA TREIBER INSTALLIEREN
    Per “uname -r” prüfen, welchen Kernel man installiert hat (hier: generic 2.6.28-16)
  19. apt-get install make build-essential linux-headers-2.6.28-16-generic libc6-i386
  20. cd / && mkdir download && cd download
  21. wget http://de.download.nvidia.com/XFree86/Linux-x86/185.18.36/NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  22. chmod +x NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  23. /etc/init.d/gdm stop
  24. ./NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  25. precompiled? -> no -> ok ok -> finish
  26. /etc/init.d/gdm start
  27. sudo aptitude clean

Am Ende kann man neustarten. und wenn man unter Punkt 11 XBMC als Standard definiert hat, so gelangt man automatisch nach dem Hochfahren ins XBMC.

Zwischendurch hilft es mit “aptitude clean” etwas Speicherplatz auf dem Stick freizugeben. Am Ende hatte ich etwa 1,77 GB belegt, es sind noch ca. 50 MB frei.

Vergleich macbook 2006 mit late 2008

Ein Gerät aus der ersten Charge der macbooks von 2006 dient mir als Ausgangspunkt zum Vergleich, was sich zum aktuellen late 2008-Modell verändert hat.  Dabei möchte ich weniger auf die offensichtlichen technischen Daten zurückgreifen sondern viel mehr auf meine ganz subjektive Erfahrung mit beiden Geräten. Im folgenden werde ich i.d.R. vom alten oder weißen (2006) bzw. neuen oder unibody (late 2008 unibody) macbook sprechen.

Die Geräte im (technischen) Vergleich:
Das weiße Ur-macbook verfügt über einen 2 GHz Intel Coreduo und 2 GB RAM. Im Kontrast dazu steckt im unibody ein Core2Duo mit ebenfalls 2 GHz und  2 GB RAM. Wenn man nur diese Zahlen vergleicht könnte man dem Irrtum unterliegen, beide Geräte seien etwa gleich schnell. Das ist natürlich nicht der Fall, aber auf den Geschwindigkeitsvergleich wird in anderen Berichten genauer eingegangen.

Die Ergonomie des Gerätes hat sich in meinen Augen stark verbessert. Die Verarbeitung ist UM LÄNGEN besser geworden, obwohl selbst das Weiße einen Vergleich mit Wintel-Geräten nicht zu scheuen braucht. Das Alu-Case des unibody ist wunderschön anzusehen und in Händen zu halten, speziell wegen des massiven und sehr fein verarbeiteten Aluminium. Zum Beispiel die Löcher für das Mikrofon im Topcase sind sehr präzise und fein, ebenso die Anzeige und der Knopf für den Ladestatus des Akku.

Der ästhetische Aspekt mag Manchen eher unwichtig sein, man sollte dennoch mal einen Vergleich wagen zwischen hochwertigen Wintel-Laptops und den Apple Geräten.

Ein großer Punkt für mich ist die Geräuschentwicklung. Das weiße macbook fängt schon beim Abspielen eines youtube Video an, den Lüfter nach wenigen Minuten auf hohem Tempo laufen zu lassen.  Das unibody ist konstant leise. Bei youtube Videos oder einem Spiel kommt es fast nicht zu Lüftergeräuschen. Erst nach ca. 10-20 Minuten Cinebench fing das Alu-macbook an, ziemlich leise vor sich hin zu säuseln. Ein Segen im Vergleich zum wirklich häufig lauten Lüftergeräusch des weißen Apple Laptops.

Die Bildschirme beider Produkte spiegeln, da gibt es in meiner Empfindung keine großen Unterschiede, im Gegensatz zur Helligkeit. Soweit ich weiß, gab es im ersten macbook zu Anfang bereits in den Geräten zwei unterschiedliche Panele. In meinem Gerät ist zwar das Hellere dieser beiden, allerdings kann das absolut nicht mit dem LED-basierten konkurrieren. Wenn man in einem völlig dunkelen Raum mit dem unibody einen Video-Chat startet, so ist das überhaupt kein Problem, man dreht einfach die Helligkeit etwas nach oben.

Allein weil ein draft-n Chip die schnurlose Verbindung in das Netzwerk und Internet herstellt, ist diese im Vergleich zum g-Chip deutlich zügiger. Egal ob beim surfen oder beim Zugriff auf Dateifreigaben. Nicht nur die Übertragungsrate ist höher, sondern auch die effekte Reaktionszeit im Betriebssystem ist besser.

Die Akkulaufzeit ist m.E. gestiegen, genau Zahlen kann ich derzeit allerdings noch nicht bieten. Leider habe ich den Eindruck dass die Dauer, bis das Aggregat 100% geladen ist auch größer geworden ist. Diese Informationen allerdings nur vorläufig und mit Vorbehalt.

Eine Erwähnung Wert ist definitiv auch das neue Touchpad. Es hat keinen dedizierten Knopf mehr, vielmehr teilen sich der Klick- und der Bewegemechanisum die Fläche. Die neuen Multitouch-Gesten sind oft praktisch, aber eher für Maus-Liebhaber gedacht. Ich behaupte: Nicht jeder macuser ist ein Maus-Fetischist.
Eine für mich noch unbeantwortete Frage ist die Abnutzung der Touchpad Oberläche und die damit verbundene Abnahme des postivien Streich-Gefühls. Ein abgenutztes Touchpad kann nämlich ganz schön nervig sein. Es handelt sich ja um ein Glas-Touchpad in dem unibody, gehe als Werkstoff-Laie davon aus, dass man wohl keine Abnutzung feststellen wird (Vgl. iPhone).
Insgesamt bin ich angenehm überrascht von dem neuen Touchpad. Es ist sehr groß (ca. +30 %), man kann sehr angenehm und präzise die Maus steuern. insgesamt auch wegen die neuen Multitouch-Gesten ein klarer Schritt nach Vorne.

Die maximale Lautstärke des alten macbooks ist wirklich etwas gering geraten. Wenn man nur leichte Umgebungsgeräusche hat, so kann man akkustisch kaum noch etwas verstehen. Das unibody ist deutlich besser. Die Lautsprecher scheinen irgendwie durch die Tastatur den Schall zu verbreiten, jedenfalls ist die maximale Lautstärke deutlich höher. Die Klangqualität ist nicht übel, reicht auch für ein wenig Musik-Genuss, aber kann selbstverständlich nicht mit richtigen Aktivboxen mithalten.

Ob einem der Aufpreis für das unibody mit 2,4 GHz (+400 MHz), 250 GB (+90 GB) und der hintergrundbeleuchteten Tastatur Wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Meines Erachtens ist jedoch das Tastatur-Feature das größte Pro.

Als Fazit kann kann ich sagen, dass die Ergonomie klar zugenommen hat. Es wird häufig bemängelt das unibody habe keinen Firewire Anschluss und der Adapter für den großen DVI-Adapter ist sehr teuer. Bei einem solch gelungenem Gerät geraten solche Fakten jedoch schnell in den Hintergrund.

Neues Mac Pro Gehäuse 2009?

Das Gehäuse des heutigen Mac Pro von Apple ist bereits gut 5 Jahre alt. Es wurde das erste mal 2003 beim damaligen Power Mac eingesetzt (PowerPC). Das Design war ebenso aus kosmetischer wie aus thermischer Sicht eine kleine Revolution.

Da Apple nicht an Standards wie ATX oder BTX gebunden war und ist, konnte man ganz gezielt den Wärmefluss im Gehäuse beeinflussen, indem man das Gehäuse zunächst in verschiedene Kammern einteilte. Gerade beim Power Macintosh oder Mac Pro eine ganze wichtige Angelegenheit, um das System mögilchst leise und dennoch kühl zu halten. In diesen System stecken nämlich so ziemlich die schnellsten Prozessoren, die der Markt bietet.

Ich rechne in diesem Jahr entweder mit einem neuen Gehäuse für den Mac Pro oder gar mit einem neuem Modell, welches kleiner als der Mac Pro ist, dennoch einfach erweitert werden kann. Man könnte das System einfach nur “Mac” nennen, was ich aber für äußerst unwahrscheinlich halte.

TV-Receiver als Repeater

Ein digitaler Sat- (DVB-S) oder Kabelreceiver (DVB-C) ist zu viel mehr in der Lage, als nur zum Fernsehen.

Üblicher Weise wird er an das TV-Gerät angeschlossen und fertig. Das ist doch viel zu schade. Netzwerkschnittstellen haben schon länger Einzug in Receiver gehalten, sie werden jedoch nur zu einem Bruchteil ausgereizt. Viel zu häufig bieten Receiver aber erst gar keine Netzwerkschnittstellen an. Ich sage: Jedes Gerät ohne Netzerkanschluss ist den Kauf nicht Wert. Zumindest sollte es einen USB-Anschluss o.Ä. geben.

Die mißbrauchte D-BOX macht es mit Neutrino / Enigma elegant vor. Das Bildsignal wird aufgeschnappt, evtl. noch aufbereitet und an einen Teilnehmer (PC im Netzwerk) gesandt. Der veralterten Prozessoren und die langsame 10BaseT Ethernet Schnittstelle machen manchmal schon bei einem einzigen “Streaming-Client” einen Strich durch die Rechnung. Es gibt heute allerdings genügend Rechnerleistung, die genau das möglich machen würde. Software Lösungen unter den gängigen Betriebssystemen wie Windows und Linux gibt es bereits.

Die mir bekannten Lösungen büßen im Vergleich zu der D-Box jedoch etwas Anderes, mindestens genau so wichtiges, ein:

den Komfort einer Out-Of-The-Box Lösung.

Auch bei einer Neutrino D-Box ist das Bastelfeeling schon vorhanden, wenn man mit einem Nullmodem-Kabel das Gerät “modifiziert”. Ebenso eine Xbox mit dem Xbox Media Center (XBMC). Sie muss man in einer Weise verändern, die den Herstellern ein Dorn im Auge ist. Hier spricht er dann von “Vergewaltigung” oder “Misshandlung” der Hardware. Das ich nicht Lache.

Übersehen wird jedoch dabei vom Hersteller (oder der Industrie) zumeist, dass diese unerwünschte Modifikation ein Produkt ergibt, das dem Original häufig überlegen ist.

Ich habe zumindest noch keinen halbwegs erschwinglichen A/V Streaming Client gesehen, der in Komfort und Funktion an das Xbox Media Center (XBMC) heranreicht. Das XBMC ist im übrigen nicht mehr nur noch eine Software-Lösung, die ausschließlich auf der Xbox läuft. Es gibt sie mittlerweile für alle gängigen Plattformen wie: Linux, OS X, Windows. Ebenso ist Neutrino in aller Regel einem proprietären TV-Receiver System um Längen überlegen. Zu schade nur, dass die D-BOX so langsam und veraltet ist. Die Dreambox verfolgt IMO einen guten Ansatz und hat auch schon für ausreichend positive Resonanz gesorgt. Leider sind Geräte mit Festplatten-Vorbereitung und HD-Fähigkeit für viele Haushalte (noch) zu teuer.

Eine Streaming-Funktion sollte jedoch so fest im Receiver eingebaut sein, wie der Sendersuchlauf. So benötigt man nur einen Receiver im Haushalt und kann dann per Netzwerk zu weiteren Clients das Signal weiterreichen. Über Dual oder sogar Multi-Tuner könnte man sogar verschiedene Kanäle sehen / aufnehmen oder streamen. Ein wesentlich eleganterer Ansatz als mehrere SAT-Receiver im Haushalt zu verteilen, die alle ein eigenes Kabel zum LNB der SAT-Schüssel benötigen. Ein Netzwerk hat eigesause, der auch einen Internet Anschluss hat, sei es per Kabel oder W-LAN.

Verschiedene Internet Provider bieten heute schon an, TV-Kanäle über die Internet-Leitung zu empfangen. Gerade hierbei wäre es umso einfacher das eh schon über Netzwerk ankommende Signal einfach im lokalen Netzwerk weiterzureichen. Leider beschränkt man lieber die Möglichkeiten zum Empfang anstatt sie zu erweitern. Die Kosten für die Entwicklung von Kopierschutzmeschanismen werden doch sicherlich an den Kunden weitergegeben. Das sind halt Entwicklungskosten für den Receiver… Über DRM habe ich mich scheinbar immer noch nicht genügend aufgeregt.

Wer will Firewire am Macbook?

Auf lange Sicht ist es sinnvoller Firewire weg zu lassen. Ich halte es für ein riesiges Eingeständnis seitens Apple. Das letzte große Eingeständnis dieser Sorte war der Switch auf Intel. Wie sehr haben die Leute damals geschimpft: “Das ist der Untergang von Apple. PPC ist klar besser als jeder Intel und AMD.”

Ehrlich gesagt hab ich erst seit der Veröffentlichung der Umstellungspläne auf Intel, angefangen in Erwägung zu ziehen, dass nicht alles immer der Wahreit eintprach/entspricht, was da von Apple durch die Marketing-Rohre geblasen kam (PPC schneller als Intel? Am Anfang mag das gestimmt haben, RISC <-> CISC).

Motto: Alles was ich benutze, bin, mache, habe ist eh das Geilste.
“Das ist der bessere Computer”, “Das ist der bessere Fußballverein”, … Wer erlaubt sich ein Urteil, welches das eigene Urteilsvermögen nicht austrickst?

Dieses ganze Geheule in Foren nervt total. “Buuuhh, ich will Firewire!” Langfristig gesehen macht die jetzige “Trennung” Sinn!

Genauso wie es Leute gibt, die überschwänglich Apple lieben Leute, gibt es die böswilligen Apple Schlechtmacher.

Zugegeben, Firewire 800 ist klar besser als USB 2.0, aber ein neuer USB Standard ist eh bereits überfällig, speziell bei den heutigen Transferraten von externen Massenspeichern. Bleibt abzuwarten, welcher Standard sich durchsetzen wird. Da es bei Windows – Apple momentan aber etwa 90:10 (%) steht wird man von USB 3.0 ausgehen müssen.

Im Endeffekt ist es doch wesentlich sinnvoller nur auf einen Standard zu setzen. Gibt es einen vernünftigen universellen Bus, dann braucht man kein eSata, dann braucht man auch kein Firewire. Der Target Mode ist IMHO das einzige Vermissenswerte.

Übrigens: Ich find es viel schlimmer, dass nur 2 USB Ports an den mobilen Geräten sind. Trotzdem liebe ich die Kisten. So wunderschöne Geräte hat der Markt noch nicht gesehen. Bravo dem Designer!